Ein NVIDIA-Deal, ein Einstieg in Europa und Quartalszahlen auf einmal — IREN hat am 7. Mai 2026 gleich mehrere Meldungen auf den Markt geworfen. Die Aktie reagierte mit einem Kurssprung von über 20 Prozent im nachbörslichen Handel.
Erstes Standbein auf dem europäischen Kontinent
IREN übernimmt die spanische Ingenostrum S.L., besser bekannt als Nostrum Group. Das Unternehmen entwickelt Rechenzentren der nächsten Generation und bringt rund 490 Megawatt gesicherter, netzgebundener Leistung in Spanien mit. Hinzu kommt eine Entwicklungspipeline im Gigawatt-Bereich.
Spanien bietet für IREN einen attraktiven Einstiegspunkt. Das Land verfügt über günstige KI-Rahmenbedingungen, ein konstruktives Genehmigungsumfeld und reichlich erneuerbare Energie zu niedrigen Kosten. Nostrum-CEO Gabriel Nebreda sieht IREN gut aufgestellt, um europäische Kunden zu bedienen — ausdrücklich einschließlich staatlicher KI-Programme.
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Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt üblicher Abschlussbedingungen.
5 Gigawatt auf drei Kontinenten
Mit dem Zukauf wächst IRENs globales Leistungsportfolio auf 5 Gigawatt. Neben Spanien treiben weitere Projekte in Australien auf Netzanschlussverträge zu.
Das Ziel ist klar: IREN will sich als vollständige KI-Cloud-Plattform positionieren — auf Augenhöhe mit Wettbewerbern wie CoreWeave oder Nebius. Der erweiterte GPU-Bestand soll bis Ende 2026 einen annualisierten Cloud-Umsatz von mehr als 3,7 Milliarden US-Dollar ermöglichen.
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Kursrally und offene Risikofragen
Die Märkte haben die Meldungen mit Begeisterung aufgenommen. Die IREN-Aktie legte allein in den vergangenen sieben Tagen rund 35 Prozent zu und notiert aktuell bei 52,30 Euro — mehr als 40 Prozent über ihrem 200-Tage-Durchschnitt. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von über 43 Prozent zu Buche.
Das Wachstumstempo hat seinen Preis. IREN finanziert den Ausbau über eine Kombination aus vorhandener Liquidität von 2,6 Milliarden US-Dollar, operativen Cashflows sowie GPU-Finanzierungen und weiteren Kapitalmaßnahmen. Der aggressive Aufbau über Schulden, Leasing und Eigenkapitalprogramme erhöht die Abhängigkeit von Fremdkapital — und damit die Anfälligkeit gegenüber Zinsänderungen und Verzögerungen bei der Projektrealisierung.
Elf Analysten stufen die Aktie derzeit mit „Kaufen“ ein. Das spiegelt Vertrauen in die Strategie wider, ändert aber nichts daran, dass IREN nun gleichzeitig in mehreren Regionen und Technologiebereichen liefern muss.
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