Der Nahe Osten wird für Schwellenländer-Anleger zum Stresstest. Während Ölpreise über die Marke von 100 US-Dollar klettern, geraten importabhängige Märkte in Asien zunehmend unter Druck. Für den iShares MSCI Emerging Markets ex China bedeutet das eine harte Prüfung der wirtschaftlichen Widerstandsfähigkeit abseits des chinesischen Marktes.
Energiepreise als Belastungsfaktor
Die Stimmung an den Schwellenländer-Märkten hat sich im März 2026 spürbar eingetrübt. Verantwortlich dafür ist ein belastender Mix aus hohen Energiekosten und einem erstarkenden US-Dollar. Da viele asiatische Volkswirtschaften im Portfolio massiv von Rohöl- und LNG-Importen abhängen, belasten die Preise direkt die Handelsbilanzen. Ein starker Dollar verteuert zudem die Refinanzierung für Unternehmen in diesen Regionen erheblich.
Besonders die Abhängigkeit von den Transportrouten im Nahen Osten sorgt für Unsicherheit. Über diese Wege werden entscheidende Mengen der globalen Energieversorgung abgewickelt. Jede militärische Spannung treibt die Frachtkosten und Risikoprämien nach oben, was die wirtschaftliche Erholung bremst.
Fokus auf die Berichtssaison
Obwohl der Markt zuletzt Anzeichen einer technischen Überverkauftheit zeigte und eine leichte Erholung einsetzte, bleibt die Lage fragil. In den kommenden drei Wochen rückt die operative Ebene in den Mittelpunkt. Mit dem Start der Berichtssaison für das erste Quartal wird sich zeigen, wie effektiv Firmen ihre Margen gegen die Währungsschwankungen verteidigen konnten.
Gleichzeitig warten Marktteilnehmer auf Signale der US-Notenbank bezüglich einer möglichen Zinswende. Eine diplomatische Deeskalation im Nahen Osten könnte zwar für Entlastung sorgen, jedoch hängen nachhaltige Kursgewinne von einer dauerhaften Stabilisierung der Importkosten ab.
Der iShares MSCI Emerging Markets ex China bietet zwar eine gezielte Allokation abseits chinesischer Nettoabflüsse. Allerdings korreliert die Performance in dieser Phase extrem stark mit der globalen Risikoneigung gegenüber Schwergewichten wie Südkorea und Taiwan. Die Ergebnisse der anstehenden Berichtssaison werden das nächste Signal für die Widerstandsfähigkeit dieser Märkte liefern.
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