Der Aktienkurs markiert ein Jahreshoch. Parallel dazu meldet ITM Power Millionen neuer Aktien für den Handel an. Das klingt nach einer Kapitalerhöhung, ist aber reine Verwaltung. Der Wasserstoff-Spezialist bedient damit lediglich bestehende Bonusprogramme für seine Mitarbeiter.
Millionen-Pakete für das Management
Konkret hat das Unternehmen gut 4,6 Millionen Papiere an der Londoner Börse angemeldet. Diese sollen ab dem 21. April handelbar sein. Sie dienen der Bedienung des langfristigen Anreizprogramms aus dem Jahr 2020.
Ein weiterer Antrag umfasst knapp 369.000 Aktien für ein aufgeschobenes Bonusprogramm. Frisches Geld fließt in beiden Fällen nicht in die Kasse. Die Ausgabe befriedigt ausschließlich bestehende Verpflichtungen gegenüber der Belegschaft.
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Mitte April vergab der Aufsichtsrat die neuen Aktienoptionen an das Führungsteam. Die Zuteilung verzögerte sich zuvor wegen einer Sperrfrist. Diese hing mit dem Einstieg von Great British Energy zusammen. Der Zuteilungskurs lag bei knapp 83 Pence. Folgende Pakete gehen an den Vorstand:
- Dennis Schulz (CEO): 906.238 Aktien
- Simon Bourne (CTO): 543.742 Aktien
- Amy Grey (CFO): 362.495 Aktien
CEO Schulz erhält obendrein einen Sonderbonus zur Mitarbeiterbindung. Dieser umfasst 1,3 Millionen Aktien. Die Papiere fließen in drei jährlichen Tranchen. Voraussetzung sind strenge strategische Ziele. Dazu zählen profitable Verträge und die Auslieferung der neuen Chronos-Produktgeneration.
Prognose steht vor dem Geschäftsjahresende
Ende April schließt ITM Power sein Geschäftsjahr ab. Das Management bestätigt die bisherige Prognose. Der Umsatz soll zwischen 40 und 43 Millionen Pfund liegen. Beim operativen Ergebnis erwartet der Vorstand weiterhin einen Verlust. Dieser dürfte sich auf rund 28 Millionen Pfund belaufen.
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Die Kassen sind derweil prall gefüllt. ITM Power hob die Prognose für die Barreserven deutlich an. Das Unternehmen rechnet nun mit bis zu 215 Millionen Pfund. Der Grund dafür ist eine Finanzspritze des britischen Staates. Great British Energy investierte kürzlich 40 Millionen Pfund.
Gegenwind aus China bleibt
Trotz des Rekordumsatzes im ersten Halbjahr schreibt der Konzern rote Zahlen. Analysten rechnen kurzfristig nicht mit einem Sprung in die Gewinnzone. Die Konkurrenz aus China drückt die globalen Preise durch günstigere Lieferketten. Die Folge: anhaltender Preisdruck. Die britische Wasserstoffstrategie lässt indes noch finale Details vermissen.
Der nächste Härtetest folgt in wenigen Wochen. Mit der Vorlage des Jahresabschlusses muss ITM Power beweisen, dass die operative Dynamik anhält. Die finalen Zahlen liefern dann den Beleg, ob der aktuelle Kursaufschwung fundamental untermauert ist.
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