Extreme Kursschwankungen prägen derzeit das Bild bei ITM Power. Nach einem Kurssprung von 40 Prozent am vergangenen Freitag und einem Rücksetzer am Montag kehrte gestern das Kaufinteresse zurück. Die Aktie des Elektrolyseur-Herstellers legte auf Xetra um knapp acht Prozent auf 1,585 Euro zu. Hinter dieser Erholung steht eine massive Finanzspritze des britischen Staates.
Die Regierung in London stützt das Unternehmen mit bis zu 86,5 Millionen Pfund. Davon fließen 40 Millionen Pfund über die staatliche Great British Energy. Weitere 46,5 Millionen Pfund steuert das Ministerium für Energiesicherheit bei.
Mit diesen Mitteln finanziert ITM Power die Entwicklung von „Chronos“. Diese neue Produktionslinie soll eine Kapazität von einem Gigawatt für die Elektrolyseur-Plattform des Konzerns erreichen. Das sichert dem Unternehmen den nötigen Spielraum für den technologischen Ausbau.
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Rüstungsaufträge und strategische Netzwerke
Parallel dazu baut das Management seine internationalen Partnerschaften aus. Mitte April trat der Konzern dem Hydrogen Council bei. In dieser globalen Koalition von Führungskräften will das Unternehmen Wasserstoffprojekte in Europa und Asien vorantreiben.
Operativ weist ITM Power aktuell ein Projektportfolio von über 500 Megawatt an Elektrolysekapazität aus. Diese Größenordnung ist entscheidend für das Giga-PtX-Projekt. In Kooperation mit Rheinmetall sollen hier synthetische Kraftstoffe für NATO-Anforderungen produziert werden. Auf der Hannover Messe betonte die Rheinmetall-Führung gestern die Dringlichkeit, diese Produktionskapazitäten für die Energiesicherheit zügig hochzufahren.
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Kontrastprogramm im Wasserstoff-Sektor
Die positive Entwicklung bei ITM Power fällt in ein gemischtes Branchenumfeld. Während die Papiere des Konkurrenten NEL am Dienstag auf 2,52 Norwegische Kronen stiegen, gab die Aktie von Plug Power auf 3,08 US-Dollar nach.
Der US-Rivale leidet unter einer Gerichtsentscheidung in Delaware. Dort ließ ein Richter Teile einer Anlegerklage wegen verfehlter Produktionsziele zu. Marktbeobachter werten die Lage bei ITM Power im direkten Vergleich als deutlich robuster. Die gesicherte staatliche Finanzierung und die Einbindung in rüstungsnahe Energieprojekte stützen die mittelfristige Bewertung des britischen Unternehmens.
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