Johnson & Johnson Aktie: Paradoxe Reaktion

Der Pharmakonzern verzeichnete 2025 ein Umsatz- und Gewinnwachstum, doch die Aktie verlor trotz positiver Prognosen für 2026 an Wert.

Johnson & Johnson Aktie
Kurz & knapp:
  • Umsatz und Gewinn stiegen 2025 deutlich an
  • Leichte Verfehlung der Umsatzerwartungen belastete
  • Neue Krebsmedikamente treiben das Wachstum
  • Optimistische Prognosen für das laufende Jahr

Die Zahlen sind da – und eigentlich gibt es wenig zu meckern. Johnson & Johnson hat 2025 mit einem Umsatzplus von 6 Prozent auf 94,2 Milliarden Dollar abgeschlossen. Der bereinigte Gewinn kletterte um gut 8 Prozent auf 10,79 Dollar je Aktie. Unter dem Strich verbuchte der Pharmakonzern sogar 26,8 Milliarden Dollar Gewinn – stolze 90 Prozent mehr als im Vorjahr.

Doch die Aktie? Verlor zeitweise bis zu 2,5 Prozent. Was ist da los?

Wenn gute Zahlen nicht reichen

Das Problem liegt im Detail: Der Umsatz blieb minimal unter den Erwartungen der Analysten. Zwar übertraf die Prognose für 2026 die Schätzungen – das Management peilt 100 bis 101 Milliarden Dollar an –, doch nervöse Anleger reagierten auf die leichte Verfehlung beim Jahresergebnis. Hinzu kam Belastung durch ungünstige Entwicklungen in einem Rechtsstreit.

Konzernchef Joaquin Duato bezeichnete 2025 als „Katapultjahr“ und sprach von einer „neuen Ära beschleunigten Wachstums“. Treiber sind vor allem neue Krebsmedikamente wie Darzalex, Carvykti und Rybrevant, die deutliche Zuwächse verzeichneten. Sie kompensierten mehr als die Umsatzeinbußen beim Psoriasis-Mittel Stelara, das zunehmend unter Konkurrenz durch Nachahmer leidet.

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Pipeline als Hoffnungsträger

Das Unternehmen setzt auf sechs Kernbereiche: Onkologie, Immunologie, Neurowissenschaften, Herz-Kreislauf, Chirurgie und Augenheilkunde. Die 3-Milliarden-Dollar-Übernahme von Halda Therapeutics im Schlussquartal soll die Pipeline weiter stärken. Trotz dieser Kosten blieb die Profitabilität beeindruckend.

Für 2026 rechnet Johnson & Johnson mit einem bereinigten Gewinn von 11,43 bis 11,63 Dollar je Aktie – eine weitere Steigerung also. Dass der Konzern seine Ziele 2025 mehrfach anheben konnte, zeigt die operative Stärke.

Doch die Börse blickt kritischer: Nach einer Erholung von fast 50 Prozent seit dem Mehrjahrestief im April scheint die Rekordjagd vorerst ins Stocken geraten. Die Kombination aus hoher Bewertung und minimalen Enttäuschungen reicht offenbar, um Gewinnmitnahmen auszulösen.

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