Johnson Matthey Aktie: Brutaler Abschlag!

Der britische Chemiekonzern muss den Verkauf seiner Katalysatortechnologie an Honeywell zu deutlich niedrigeren Konditionen durchführen, was zu einem massiven Aktienabschlag führte.

Johnson Matthey Aktie
Kurz & knapp:
  • Aktie verliert 14 Prozent nach Neuverhandlung
  • Verkaufspreis um mehrere hundert Millionen reduziert
  • Großteil der Erlöse fließt an Aktionäre zurück
  • Transaktionsabschluss bis Ende August 2026 geplant

Die Aktie von Johnson Matthey ist am Montag um 14 Prozent eingebrochen – ein heftiger Schlag für Anleger des britischen Chemiekonzerns. Verantwortlich für den Kursrutsch: Der Verkauf der Catalyst Technologies-Sparte an Honeywell wird deutlich billiger als ursprünglich geplant. Statt wie erwartet muss Johnson Matthey nun massive Abstriche machen.

Von 1,6 auf 1,3 Milliarden Pfund

Johnson Matthey und Honeywell haben die finanzielle Vereinbarung zum Verkauf der Katalysatortechnologie-Sparte angepasst. Der Unternehmenswert liegt nun bei 1,325 Milliarden Pfund auf Basis ohne Schulden und Barmittel – eine deutliche Reduktion gegenüber früheren Erwartungen. Der Grund: Die Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2025/26 blieb hinter den Prognosen zurück. Nachhaltige Lizenzprojekte wurden verschoben, die Rentabilität im Katalysatorgeschäft litt unter schwierigen Marktbedingungen.

Die Unternehmen haben zudem die Frist zur Erfüllung der Abschlussbedingungen verlängert. Statt 21. Februar läuft die Deadline nun bis 21. Juli 2026. Falls zu diesem Zeitpunkt nur noch kartellrechtliche Genehmigungen ausstehen, kann die Frist unter bestimmten Bedingungen bis 21. August 2026 verlängert werden. Johnson Matthey und Honeywell gehen davon aus, die Transaktion bis Ende August 2026 abzuschließen.

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Eine Milliarde Pfund für Aktionäre

Trotz des Preisrückgangs plant Johnson Matthey, einen Großteil der Erlöse an die Aktionäre zurückzugeben. Von den Nettoeinnahmen sollen eine Milliarde Pfund ausgeschüttet werden. Das Paket umfasst eine Sonderdividende von 800 Millionen Pfund mit Aktienkonsolidierung sowie ein Aktienrückkaufprogramm über 200 Millionen Pfund.

Die Schwäche der Catalyst Technologies-Sparte im laufenden Geschäftsjahr zeigt, wie volatil das Geschäft mit Katalysatoren geworden ist. Die verzögerten Projekte und die reduzierte Profitabilität dürften auch Honeywell bei den Verhandlungen Argumente für einen niedrigeren Kaufpreis geliefert haben. Für Johnson Matthey bleibt die Transaktion dennoch strategisch wichtig, um sich auf andere Geschäftsbereiche zu konzentrieren und Kapital für künftige Investitionen freizusetzen.

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