KKR hat einen Meilenstein erreicht: Der Finanzriese schloss einen 2,5 Milliarden Dollar schweren Fonds für Kreditinvestitionen im asiatisch-pazifischen Raum ab. Damit sichert sich das Unternehmen die Pole-Position im größten pan-regionalen Private-Credit-Fonds der Region. Doch was steckt hinter diesem massiven Kapitalzufluss?
Der Asia Credit Opportunities Fund II (ACOF II) brachte allein 1,8 Milliarden Dollar ein, weitere 700 Millionen Dollar flossen über separate verwaltete Konten in ähnliche Investmentmöglichkeiten. Das übertrifft den ersten Fonds aus dem Jahr 2022 um mehr als das Doppelte – damals sammelte KKR 1,1 Milliarden Dollar ein.
Die Nachfrage zeigt sich bereits im Dealflow: Zehn Investitionen hat KKR über ACOF II bereits getätigt, was 1,9 Milliarden Dollar an Kapitalzusagen entspricht. Das Transaktionsvolumen summiert sich auf beeindruckende 4,6 Milliarden Dollar.
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Versicherungen und Staatsfonds steigen ein
Wer steckt hinter dem Kapital? Die Investorenliste liest sich wie das Who-is-Who der Finanzwelt: Versicherungen, Pensionsfonds, Staatsfonds, Family Offices, Banken, Konzerne und Asset Manager. Sie alle wollen vom wachsenden Markt für privat vergebene Kredite in Asien profitieren.
Der Fonds konzentriert sich auf drei zentrale Anlagestrategien: Senior- und Unitranche-Direktkredite, Kapitalmarktlösungen sowie besicherte Investments. Die geografische Spannweite reicht von Australien über Greater China und Indien bis nach Japan, Korea, Neuseeland und Südostasien.
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27,5 Milliarden Dollar Gesamtvolumen
Seit 2019 hat KKR über seine Asia Credit-Strategie mehr als 60 Deals abgeschlossen. Das Unternehmen investierte dabei rund 8,3 Milliarden Dollar, die ein Gesamttransaktionsvolumen von 27,5 Milliarden Dollar anstießen.
Weltweit verwaltet KKR mittlerweile etwa 282 Milliarden Dollar an Kreditvermögen – Stand September 2025. Davon entfallen 143 Milliarden Dollar auf Leveraged Credit, 131 Milliarden Dollar auf Private Credit und 8 Milliarden Dollar auf strategische Investments.
Parallel verstärkt KKR sein Engagement im Bereich erneuerbarer Energien. Eine strategische Partnerschaft mit dem deutschen Energiekonzern RWE soll zwei Offshore-Windparks vor der britischen Ostküste realisieren. Die kombinierte Kapazität von rund 3 Gigawatt erfordert Investitionen von über 15 Milliarden Dollar. Die Windfarmen sollen 2029 und 2030 ans Netz gehen und über 3 Millionen britische Haushalte mit Strom versorgen.
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