KKR stemmt gleich mehrere Milliarden-Deals und positioniert sich aggressiv in Zukunftsmärkten. Am Mittwoch gab der Investment-Riese bekannt, weitere 1,5 Milliarden Dollar in Global Technical Realty (GTR) zu pumpen – seine europäische Rechenzentrum-Plattform. Gleichzeitig kursieren Berichte über die geplante Übernahme von Arctos Partners für rund eine Milliarde Dollar.
Die GTR-Aufstockung markiert ein klares Bekenntnis zum europäischen Dateninfrastruktur-Markt. Seit der Plattformgründung 2020 zusammen mit Branchenveteran Franek Sodzawiczny hat KKR das Geschäft kontinuierlich ausgebaut. Mit dem frischen Kapital soll die Entwicklungspipeline weiter beschleunigt werden – neue Märkte, zusätzliche Greenfield-Kapazitäten, Expansion auf dem gesamten Kontinent.
Oak Hill Capital steigt mit 400 Millionen Dollar als neuer Partner ein. Die Rechnung ist simpel: Die Nachfrage nach KI-fähiger Recheninfrastruktur explodiert, Europa hinkt noch hinterher. Andrew Peisch, Partner bei KKR, formuliert es deutlich: „Der Bedarf an hochwertiger, energieeffizienter und skalierbarer Rechenzentrumsinfrastruktur war noch nie größer.“
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Vom Data Center zum Sportteam
Parallel verhandelt KKR laut Bloomberg die Übernahme von Arctos Partners. Die Sport-fokussierte Private-Equity-Firma hält Beteiligungen an Teams in NBA, MLB, NHL und MLS. Der Deal könnte inklusive Anreizen für das Management auf 1,5 Milliarden Dollar klettern.
Arctos-Mitgründer Ian Charles soll die Geschäfte weiterführen und gemeinsam mit weiteren Top-Führungskräften KKR-Anteile erhalten. Das Konstrukt ist clever: KKR kauft die Firma aus eigenen Mitteln und integriert sie ins Asset Management. Die großen US-Sport-Ligen müssen noch grünes Licht geben – dabei geht es vor allem um potenzielle Interessenkonflikte mit Athleten und KKR-Portfoliounternehmen.
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Digitales Imperium wächst weiter
Die Zahlen sprechen für sich: KKR hat rund 34 Milliarden Dollar Eigenkapital in digitale Infrastruktur gesteckt – über 24 Investments hinweg. Allein im Rechenzentrum-Bereich kontrolliert die Firma fünf Plattformen mit über 155 Anlagen und einer Entwicklungspipeline von 12 Gigawatt. Dazu kommen zwölf Glasfasernetze mit Zugang zu fast 30 Millionen Haushalten und über 130.000 Mobilfunkstandorte in Europa und Asien-Pazifik.
Die GTR-Investition wird primär aus der Global Infrastructure Strategy finanziert. Neben den 34 Milliarden für digitale Infrastruktur hat KKR weitere 20 Milliarden in Energie und Erneuerbare gesteckt. Die Botschaft ist klar: KKR setzt massiv auf die physische Infrastruktur der Digitalisierung – von Rechenzentren über Glasfaser bis zu Funkmasten.
Mit den beiden aktuellen Deals zeigt sich KKR als opportunistischer Käufer in unterschiedlichsten Segmenten. Während GTR auf den KI-Boom in Europa abzielt, erschließt Arctos den lukrativen Markt professioneller Sportfranchises. Beide Bereiche eint eines: stabiler Cashflow und langfristiges Wachstumspotenzial.
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