Klarna Aktie: Europas Süden erobert

Das Fintech schließt Kooperationen mit Douglas, EuroParcs und B-Parts, um seine Reichweite auszubauen. Parallel dazu treibt Klarna Kapitalmaßnahmen voran, während die Aktie weiterhin unter Druck steht.

Klarna Aktie
Kurz & knapp:
  • Neue Partnerschaften in Italien und Spanien
  • Kapitaltransaktionen über Milliardenbeträge
  • Aktienkurs deutlich unter Analystenzielen
  • Profitabilität bleibt zentrale Herausforderung

Klarna weitet sein Netz in Südeuropa aus. Mit gleich mehreren neuen Händlerpartnerschaften erschließt das Fintech frische Märkte — während die Aktie noch weit von ihren früheren Hochs entfernt notiert und das Unternehmen den Weg zur Profitabilität sucht.

Neue Partner in Beauty, Reisen und Autoteilen

Den Auftakt macht die Zusammenarbeit mit der Douglas Group. Der europäische Premium-Beauty-Händler bietet Klarna-Zahlungen künftig auch in Italien und Spanien an. Kunden können ihre Einkäufe dort in zinsfreie Raten aufteilen. Luigi Traldi, Klarnas Südeuropa-Chef, sprach von einem „wachstumsstarken Markt“, Carlos Íñiguez, verantwortlich für Spanien, von einem „boomenden Beauty-Markt“.

Parallel dazu gab Klarna zwei weitere Kooperationen bekannt. Mit EuroParcs erhalten Urlauber in Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Österreich flexible Zahlungsoptionen für ihre Ferienunterkunft. B-Parts, ein Online-Händler für gebrauchte und originale Kfz-Teile, bindet Klarnas „Pay in 3″-Funktion ein — zinsfreie Ratenzahlung für Bremsscheiben und Stoßdämpfer inklusive.

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Die Logik dahinter ist klar: Je mehr alltägliche Kaufsituationen Klarna abdeckt, desto häufiger nutzen Kunden die App — und desto mehr Umsatz lässt sich pro aktivem Nutzer erzielen.

Kapitalstrategie flankiert die Expansion

Die Händleroffensive läuft parallel zu bedeutenden Kapitalmaßnahmen. Anfang April schloss Klarna eine sogenannte Significant-Risk-Transfer-Transaktion über 1,7 Milliarden US-Dollar ab — die sechste und bisher größte dieser Art, strukturiert mit einem Konsortium unter Führung von Värde Partners. Das Ziel: regulatorisches Kapital freisetzen und für neues Kreditgeschäft einsetzen.

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Bereits im März hatte Klarna eine Forward-Flow-Fazilität über 2 Milliarden Dollar mit Fonds von Elliott Investment Management vereinbart, die US-Kreditvergabe von bis zu 17 Milliarden Dollar ermöglichen soll.

Trotz dieser operativen Fortschritte steht die Aktie unter Druck. Nach einem Verlust von 294 Millionen Dollar im Jahr 2025 bleibt Profitabilität das zentrale Thema. 15 Analysten sehen im Schnitt ein Kursziel von 39,57 Dollar — mehr als 180 Prozent über dem aktuellen Kurs von rund 13 Dollar. Ob die Expansion in Schönheitspflege, Urlaub und Autoteile schnell genug zum Ergebnis beiträgt, wird die Berichtssaison der kommenden Quartale zeigen müssen.

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