Heute hat Finnlands größter privater Wohnimmobilienkonzern Kojamo seine Geschäftszahlen für 2025 vorgelegt – und die fallen überraschend robust aus. Trotz des Verkaufs von über 2.000 Apartments konnte das Unternehmen seinen Gesamtumsatz um 0,6 Prozent auf 455,2 Millionen Euro steigern. Das Nettoergebnis aus Vermietung kletterte sogar um 1,6 Prozent auf 307,7 Millionen Euro.
Besonders bemerkenswert entwickelte sich die Auslastungsquote: Sie verbesserte sich im Jahresverlauf kontinuierlich von 91,5 auf 94,8 Prozent. Im vierten Quartal erreichte Kojamo sogar 96,3 Prozent – ein starkes Signal in einem schwierigen Marktumfeld. CEO Reima Rytsölä betonte, dass sich die Verbesserung der Kundenzufriedenheit direkt auf diese Entwicklung auswirkt. Der Net Promoter Score stieg auf 57 Punkte.
Geringerer Cash-Flow belastet operative Kennzahl
Die Funds From Operations (FFO), eine zentrale Kennzahl für Immobilienunternehmen, gaben allerdings um 4,9 Prozent auf 140,9 Millionen Euro nach. Verantwortlich dafür waren gestiegene Finanzierungskosten. Der Immobilienbestand wurde zum Jahresende mit 7,6 Milliarden Euro bewertet – ein Rückgang von 8,0 Milliarden Euro im Vorjahr, der hauptsächlich auf den Portfolioverkauf von 2.028 Wohnungen zurückzuführen ist.
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Kojamo besaß Ende 2025 insgesamt 38.945 Mietwohnungen. Das Unternehmen stellte im vergangenen Jahr keine neuen Apartments fertig, während 2024 noch 354 Einheiten hinzukamen. Der Vorstand schlägt eine Dividende von 0,11 Euro je Aktie vor.
Expansionspläne mit großer Akquisition
Für 2026 rechnet Kojamo mit einem Umsatz zwischen 484 und 497 Millionen Euro sowie einem FFO von 147 bis 157 Millionen Euro. In diese Prognose ist bereits eine bedeutende Transaktion eingepreist: Der Konzern will zum 1. April 2026 ein Portfolio mit 4.761 Wohnungen übernehmen. Die Apartments befinden sich in erstklassigen Lagen mit Fokus auf Wachstumszentren.
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CEO Rytsölä sieht den finnischen Mietmarkt im Umbruch. Während die Hauptstadtregion Helsinki noch unter einem Überangebot leidet, hätten sich die Märkte in Tampere und Turku bereits weitgehend normalisiert. Die langfristigen Trends für Mietwohnungen blieben intakt – der Wohnungsbau befinde sich seit drei Jahren auf historisch niedrigem Niveau.
Die Bilanz des Unternehmens blieb solide. Kojamo refinanzierte 2025 sowohl über den Anleihemarkt als auch über Bankdarlehen. Eine neue Anleihe über 500 Millionen Euro verlängerte die Fälligkeitsstruktur. Die Ratingagentur Moody’s bestätigte das Baa2-Rating und hob den Ausblick auf stabil an.
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