29,4 Milliarden Euro für den Weg an die Weltspitze: Der finnische Aufzugbauer Kone unternimmt einen zweiten Anlauf bei TK Elevator. Mit der offiziell angekündigten Übernahme strebt das Unternehmen die Marktführerschaft in einer konsolidierten Branche an.
Ein neuer europäischer Champion
Die Transaktion ist als Kombination aus Barzahlung und Aktien strukturiert. Die bisherigen Eigentümer von TK Elevator erhalten fünf Milliarden Euro in bar sowie eine signifikante Beteiligung am neuen Konzern. Mit einem geschätzten Börsenwert von 49 Milliarden Euro würde das fusionierte Unternehmen die Rivalen Otis und Schindler hinter sich lassen.
Der Zusammenschluss zielt auf jährliche Synergien von 700 Millionen Euro ab. Parallel dazu entsteht ein industrielles Schwergewicht mit über 100.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von rund 20 Milliarden Euro. Die Führungsebene in Helsinki sieht in dem Schritt die Entstehung eines „europäischen Champions“ im Industriesektor.
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Kartellrechtliche Hürden und Widerstand
Der Weg zur Fusion gilt jedoch als steinig. Der Schweizer Konkurrent Schindler kündigte bereits an, das Vorhaben rechtlich anzufechten. Experten erwarten eine langwierige Prüfung durch die Europäische Kommission, die voraussichtlich in eine detaillierte Phase-2-Untersuchung münden wird.
Um die Kartellwächter zu überzeugen, bereiten die Unternehmen bereits den Verkauf von Firmenteilen vor. Im Fokus steht dabei das deutsche Geschäft, das zuletzt einen Jahresumsatz von rund 500 Millionen Euro erzielte. Ferner stehen in den USA und Großbritannien behördliche Prüfungen an, die den Zeitplan beeinflussen könnten.
An der Börse reagierten Investoren derweil zurückhaltend. Die Kone-Aktie markierte bei 51,88 Euro ein neues Jahrestief, womit sich die Verluste seit Januar auf rund 15 Prozent summieren. Bis zur endgültigen Umsetzung der Fusion ist Geduld gefragt: Die Beteiligten rechnen nicht mit einem Abschluss vor dem zweiten Quartal 2027.
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