Kongsberg Gruppen hat heute einen entscheidenden Meilenstein erreicht. Mit dem heutigen Stichtag trennt der norwegische Konzern sein ziviles Schifffahrtsgeschäft endgültig vom Rüstungsbereich. Die strategische Neuausrichtung ist damit formal abgeschlossen.
Neue Kapitalstruktur und Fokus
Die Kapitalstruktur ändert sich grundlegend. Das Grundkapital beträgt nun rund 167 Millionen Norwegische Kronen. Es verteilt sich auf knapp 880 Millionen Aktien.
Der Nennwert je Aktie sank von 0,25 auf 0,19 Kronen. Aktionäre erhalten für jedes bestehende Papier eine Aktie der neuen Schifffahrtsgesellschaft. Für die verbleibende Rüstungssparte wurde ein Referenzkurs von 307,20 Kronen festgelegt.
Kongsberg konzentriert sich künftig auf Sicherheit, Verteidigung und Luftfahrt. Das Unternehmen behält einen Auftragsbestand von etwa 130 Milliarden Kronen. Vor allem Raketensysteme wie der Naval Strike Missile (NSM) treiben das Geschäft.
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Expansion in der Raumfahrt
Parallel dazu stärkt der Konzern sein Raumfahrtprofil. Eine neue Partnerschaft zwischen Kongsberg Satellite Services und NanoAvionics soll das Geschäft mit Kleinsatelliten ausbauen. Die Nachfrage nach Verteidigungslösungen bleibt angesichts der globalen Sicherheitslage hoch.
Das Management will durch die Trennung die operative Agilität beider Einheiten erhöhen. Für das Rüstungsgeschäft steht die Skalierung der Produktion im Vordergrund. Der hohe Auftragsbestand sichert den Umsatz für mehrere Jahre ab.
Investoren blicken nun auf den Mai 2026. Dann veröffentlicht Kongsberg die Zahlen für das erste Quartal. Es ist der erste Bericht unter der neuen Konzernstruktur. Im Juni folgt ein Kapitalmarkttag mit weiteren Details zur Strategie.
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