Die Zahlen zum vierten Quartal 2025 sind da – und sie offenbaren eine zunehmende Schwäche. Der niederländische Telekom-Konzern KPN meldete am 28. Januar 2026 für das Schlussquartal ein Umsatzwachstum von nur noch 1,8 Prozent im Jahresvergleich. Das klingt zunächst solide, doch der Blick auf die Entwicklung über das Gesamtjahr zeigt ein anderes Bild: Im ersten Quartal lag das Plus noch bei 3,1 Prozent, im zweiten bei 3,7 Prozent. Der Trend ist klar abwärts gerichtet.
Die Anleger reagierten prompt. Die Aktie verlor am Mittwoch über 2 Prozent an Wert. Der Gesamtumsatz von 1,48 Milliarden Euro im vierten Quartal verfehlte zudem die Analystenschätzung von 1,49 Milliarden Euro leicht.
Wo drückt der Schuh?
Besonders auffällig: Das Festnetzgeschäft mit Privatkunden schwächelte massiv. Das Umsatzwachstum brach von 1,2 Prozent im dritten Quartal auf magere 0,4 Prozent im Schlussquartal ein. Im Mobilfunk sah es besser aus – hier zogen die Erlöse um 2,9 Prozent an, nachdem KPN ab dem 1. Oktober 2025 die Preise erhöht hatte. Doch dieser Effekt dürfte einmalig sein.
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Im Breitbandgeschäft gewann KPN zwar 12.000 Neukunden hinzu, nach 11.000 im Vorquartal. Das klingt nach Stabilität, doch der durchschnittliche Umsatz pro Kunde stagnierte komplett – ein deutliches Zeichen für den harten Preiswettbewerb am niederländischen Markt. Beim Mobilfunk kamen nur noch 24.000 Vertragskunden hinzu, deutlich weniger als die 47.000 im dritten Quartal.
Ausblick mit Fragezeichen
Für 2026 peilt KPN ein Umsatzwachstum von 2,0 bis 2,5 Prozent an. Das bereinigte EBITDA soll rund 2,67 Milliarden Euro erreichen – knapp unter der Analystenschätzung von 2,68 Milliarden Euro. Der freie Cashflow wird auf über 950 Millionen Euro taxiert, was nahezu der Konsensprognose von 949 Millionen Euro entspricht.
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Immerhin: KPN hebt die Dividende um 10 Prozent auf 0,20 Euro je Aktie an und kündigte ein neues Aktienrückkaufprogramm über 250 Millionen Euro an. Das Programm startete am 29. Januar 2026 und soll bis spätestens 29. Juni 2026 abgeschlossen sein. Damit will das Unternehmen den gesamten freien Cashflow an die Aktionäre zurückgeben.
Doch die Frage bleibt: Reicht das, um das nachlassende Wachstum zu kompensieren? Die schwächelnde Dynamik im Kerngeschäft dürfte Investoren weiter nervös machen. Der Titel bleibt damit unter Beobachtung.
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