Die KUBOTA-Aktie erlebte am Donnerstag einen der stärksten Handelstage seit Jahren. Nach Vorlage der Geschäftszahlen und eines optimistischen Ausblicks schoss der Titel um über 16 Prozent nach oben und erreichte bei 3.242 Yen ein neues Allzeithoch. Damit zählte der japanische Landmaschinenhersteller zu den absoluten Spitzenreitern im Nikkei 225.
Durchwachsenes Geschäftsjahr enttäuscht zunächst
Das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 verlief allerdings weniger erfreulich. Der Gewinn brach um fast 19 Prozent auf 186,69 Milliarden Yen ein – ein deutlicher Rückgang gegenüber den 230,44 Milliarden Yen des Vorjahres. Das Ergebnis je Aktie sank entsprechend von 197,61 auf 163,44 Yen. Auch beim operativen Ergebnis musste KUBOTA einen Dämpfer hinnehmen: Der operative Gewinn rutschte von 315,64 auf 265,47 Milliarden Yen ab.
Der Umsatz blieb mit 3,018 Billionen Yen nahezu stagnierend – lediglich ein Plus von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die schwache Entwicklung dürfte vor allem auf anhaltende Herausforderungen im globalen Agrarsektor und einen gedämpften nordamerikanischen Markt zurückzuführen sein.
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Prognose überzeugt die Börse
Was die Anleger elektrisierte, war nicht die Vergangenheit, sondern die Zukunft. Für das zweite Halbjahr 2026 stellte KUBOTA einen Umsatz von 1,6 Billionen Yen in Aussicht – das würde ein sattes Plus von zehn Prozent bedeuten. Noch beeindruckender: Der operative Gewinn soll um fast zwölf Prozent auf 160 Milliarden Yen klettern, während der Nettogewinn sogar um 24,4 Prozent auf 115 Milliarden Yen zulegen könnte.
Für das Gesamtjahr 2026 zeigt sich das Management ebenfalls zuversichtlich. Der Umsatz soll auf 3,15 Billionen Yen steigen, der operative Gewinn um 13 Prozent auf 300 Milliarden Yen. Beim Nettogewinn rechnet KUBOTA mit 210 Milliarden Yen – ein Anstieg um 12,5 Prozent gegenüber dem schwachen Vorjahr.
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Technische Bestmarken erreicht
Mit dem Kurssprung katapultierte sich die KUBOTA-Aktie nicht nur auf ein neues Allzeithoch, sondern durchbrach auch wichtige charttechnische Widerstände. Der Titel profitierte dabei von einer insgesamt freundlichen Stimmung an der Tokioter Börse, wo 2.288 Aktien im Plus schlossen – deutlich mehr als die 1.334 Verlierer.
Die Volatilität im Nikkei 225 ging leicht zurück, was auf eine gewisse Beruhigung am japanischen Aktienmarkt hindeutet. Der Dollar tendierte mit 153,32 Yen nahezu unverändert, was für exportorientierte Unternehmen wie KUBOTA eine stabile Planungsgrundlage schafft.
Ob KUBOTA die ambitionierten Ziele tatsächlich erreichen kann, wird sich zeigen müssen. Die Börse jedenfalls traut dem Traditionskonzern die Wende zu.
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