Medienberichten zufolge sank das durchschnittliche Einjahreskursziel für La Française de l’Energie am 20. Oktober von 45,90 Euro auf 31,62 Euro. Die aggregierte Aktualisierung lässt sich keinem einzelnen Analysehaus und keiner individuellen Änderung einer Anlageempfehlung zuordnen. Am Freitag stieg die Aktie um 12%.
Umsatzwachstum trifft auf Ergebnisbelastungen
Für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 meldete La Française de l’Energie einen Umsatzanstieg um 35% auf 8,9 Millionen Euro. Nach Unternehmensangaben stützt dieser Auftakt die Erwartung, den Jahresumsatz um mindestens 25% zu steigern.
Die vor gut einer Woche veröffentlichten Jahreszahlen zeichneten dagegen ein schwächeres Bild: Im Geschäftsjahr 2026 sank der Umsatz um 3% auf 29,5 Millionen Euro. Das operative Ergebnis lag bei minus 3,9 Millionen Euro.
Im Geschäftsjahr 2025 hatte das Unternehmen noch ein positives operatives Ergebnis von 12,2 Millionen Euro erzielt. In den Zahlen für das Geschäftsjahr 2026 war eine negative Fair-Value-Veränderung der Energieabsicherungen von 10,8 Millionen Euro enthalten.
Unter dem Strich stand ein Nettoverlust von 9,9 Millionen Euro nach einem Gewinn von 3,7 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2025. Das Unternehmen bezifferte den außergewöhnlichen Effekt aus überschüssigen Gasabsicherungen auf 3,8 Millionen Euro.
Prüfung der Gasabsicherung
Medienberichten zufolge sollte eine unabhängige Prüfung der Gasabsicherungsaktivitäten ihre Schlussfolgerungen bis zum 31. Oktober vorlegen. Der realisierte Verlust aus geschlossenen Absicherungspositionen hatte dem Bericht zufolge zum 30. September 7,6 Millionen Euro erreicht. Diese Angabe bezieht sich auf bereits geschlossene Positionen.
Mit der Strategieankündigung vor gut einer Woche stellte La Française de l’Energie außerdem die Präsentation eines überarbeiteten Strategieplans für den 10. Dezember 2026 in Aussicht.
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