La Française de l’Energie hat am Montag den ersten Verkauf im Rahmen ihrer Portfolio-Straffung angekündigt. Die Tochtergesellschaft Greenstat AS vereinbarte, ihren gesamten Anteil von 56,04 Prozent an Elgane Vind AS an Zephyr AS abzugeben. Der Kaufpreis für die Beteiligung am norwegischen Windprojektentwickler kann bis zu NOK 4 Millionen erreichen.

Kaufpreis teilweise an Investitionsentscheidung gebunden

Bei Abschluss der Transaktion sollen NOK 1,7 Millionen fließen. Weitere NOK 2,3 Millionen hängen von einer endgültigen Investitionsentscheidung ab. Auch der Vollzug selbst steht noch unter vertraglichen Bedingungen.

Nach Unternehmensangaben soll die Portfoliobereinigung Ressourcen auf Vorhaben konzentrieren, die Mittelzuflüsse erwirtschaften. Im Fokus stehen dabei Grubengas- und Biogasanlagen. Der vereinbarte Verkauf markiert den ersten Schritt dieses Programms, nicht dessen Abschluss.

Operativer Mittelzufluss wächst

Die am 20. Oktober veröffentlichten Geschäftszahlen zeigen einen höheren operativen Mittelzufluss trotz eines Nettoverlusts. Im Geschäftsjahr 2026, das am 30. Juni endete, erzielte La Française de l’Energie einen Umsatz von 29,472 Millionen Euro.

Das EBITDA belief sich auf 10,643 Millionen Euro. Unter dem Strich entfiel auf den Konzern ein Nettoverlust von 9,887 Millionen Euro. Der operative Cashflow stieg dagegen um 42 Prozent auf 13,7 Millionen Euro.

Für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 meldete das Unternehmen einen Umsatz von 8,9 Millionen Euro. Das entsprach einem Wachstum von 35 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Nach Einschätzung des Unternehmens stützt dieser Auftakt die Erwartung, den Umsatz im Gesamtjahr um mindestens 25 Prozent zu steigern.

Einen überarbeiteten Strategieplan mit Schwerpunkt auf dem Cashflow will La Française de l’Energie auf der Hauptversammlung am 10. Dezember 2026 vorstellen.