L’Air Liquide hat am Freitag die Zahlen für das Gesamtjahr 2025 vorgelegt – und die können sich durchaus sehen lassen. Der französische Industriegase-Konzern steigerte den Nettogewinn auf 3,52 Milliarden Euro, verglichen mit 3,31 Milliarden Euro im Vorjahr. Pro Aktie entspricht das einem Anstieg von 5,74 Euro auf 6,10 Euro.
Der operative Gewinn vor Abschreibungen kletterte um 3,1 Prozent auf 8,15 Milliarden Euro. Besonders erfreulich: Die operative Marge verbesserte sich um 100 Basispunkte – genau im Rahmen der mittelfristigen Zielsetzung. Das Unternehmen peilt bis 2026 eine Margensteigerung von insgesamt 460 Basispunkten an.
Umsatz unter Druck
Auf den ersten Blick wirkt der Umsatzrückgang von 27,06 Milliarden Euro auf 26,94 Milliarden Euro enttäuschend. Doch hier spielten vor allem Währungseffekte eine Rolle. Das Kerngeschäft Gas & Services legte tatsächlich zu – von 25,81 Milliarden auf 26,09 Milliarden Euro. Der Bereich Engineering & Technologies schwächelte hingegen deutlich und sackte von 1,25 Milliarden auf nur noch 855 Millionen Euro ab.
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Im vierten Quartal allein erzielte L’Air Liquide einen Umsatz von 6,62 Milliarden Euro. Das entsprach nahezu exakt den Markterwartungen von 6,60 Milliarden Euro. Das vergleichbare Wachstum belief sich auf 2,5 Prozent – leicht über der Konsensschätzung von 2,3 Prozent.
Attraktive Dividende geplant
Die Aktionäre dürfen sich freuen: Der Vorstand schlägt eine Dividende von 3,70 Euro je Aktie vor. Das bedeutet ein Plus von 12,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zahlung ist für den 20. Mai 2026 geplant, Ex-Dividenden-Tag ist der 18. Mai. Zusätzlich steht eine kostenlose Bonusaktie für je zehn gehaltene Papiere zur Diskussion – vorbehaltlich der Zustimmung auf der Hauptversammlung.
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Die Kapitalrendite nach Steuern verbesserte sich auf 10,7 Prozent, ein Anstieg um 40 Basispunkte. Die bereinigte Kennzahl erreichte sogar 11,2 Prozent nach 10,7 Prozent in 2024. Analysten von Jefferies erwarten nach diesen Zahlen Unterstützung für den Aktienkurs.
Für 2026 hat sich L’Air Liquide vorgenommen, die operative Marge erneut um 100 Basispunkte zu steigern. Der Konzern bleibt damit auf Kurs, seine ambitionierten Mittelfristziele zu erreichen.
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