Die Aktie von Laureate Education zeigt sich heute mit einem deutlichen Plus von 3,45 Prozent im vorbörslichen Handel. Grund dafür sind die am Mittwoch vorgelegten Geschäftszahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025, die bei Investoren gut ankommen – trotz eines leichten Gewinnrückgangs auf bereinigter Basis.
Umsatz übertrifft Erwartungen deutlich
Der US-amerikanische Bildungskonzern, der fünf Hochschulen in Mexiko und Peru betreibt, erzielte im Schlussquartal 2025 einen Umsatz von 541,4 Millionen Dollar. Das entspricht einem Anstieg von 28 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal und lag deutlich über den Analystenschätzungen von 528,69 Millionen Dollar. Allerdings profitierte das Unternehmen hier von günstigen Wechselkurseffekten und einer Verschiebung des akademischen Kalenders um etwa 25 Millionen Dollar ins vierte Quartal.
Auf währungsbereinigter organischer Basis – also ohne Kalendereffekte – fiel das Wachstum mit 10 Prozent moderater aus. Für das Gesamtjahr 2025 kletterte der Umsatz um 9 Prozent auf 1,702 Milliarden Dollar, währungsbereinigt um 8 Prozent.
Gewinn je Aktie verfehlt Prognosen knapp
Beim bereinigten Gewinn je Aktie musste Laureate Education im vierten Quartal jedoch einen Dämpfer hinnehmen: Mit 0,76 Dollar verfehlte man die Analystenschätzung von 0,78 Dollar um rund 2,6 Prozent. Für das Gesamtjahr 2025 lag der bereinigte Gewinn je Aktie bei 1,72 Dollar – ein Plus von 22 Prozent gegenüber 2024.
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Das bereinigte EBITDA erreichte im vierten Quartal 204,3 Millionen Dollar und für das Gesamtjahr einen historischen Höchstwert von 518,9 Millionen Dollar. Die EBITDA-Marge von 30,5 Prozent markiert ebenfalls einen Rekordwert für den Konzern. CEO Eilif Serck-Hanssen führte die starke Profitabilität auf konsequente Kostenkontrolle und Produktivitätssteigerungen zurück, insbesondere in Mexiko, wo sich die Marge um 164 Basispunkte auf 26,1 Prozent verbesserte.
Aktienrückkäufe um 150 Millionen Dollar aufgestockt
Die solide Bilanz mit einer Netto-Cash-Position von 17,6 Millionen Dollar zum Jahresende ermöglichte es Laureate, im Jahr 2025 eigene Aktien im Wert von 217 Millionen Dollar zurückzukaufen. Der Vorstand genehmigte nun eine Aufstockung des Rückkaufprogramms um weitere 150 Millionen Dollar auf insgesamt 400 Millionen Dollar. Nach Abzug der bisherigen Rückkäufe stehen damit noch rund 181 Millionen Dollar für weitere Aktienrückkäufe zur Verfügung.
Die Einschreibungen entwickelten sich im Geschäftsjahr 2025 positiv: Die Zahl der Neueinschreibungen stieg um 8 Prozent, die Gesamtzahl der Studierenden um 5 Prozent auf 497.700. Besonders stark war das Wachstum in Peru mit einem Plus von 13 Prozent bei den Neueinschreibungen, während Mexiko mit 5 Prozent etwas verhaltener zulegte.
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Ausblick enttäuscht die Erwartungen
Für das laufende Jahr 2026 rechnet Laureate Education mit einem Umsatz zwischen 1,890 und 1,905 Milliarden Dollar, was einem Wachstum von 11 bis 12 Prozent entspricht. Währungsbereinigt erwartet das Management ein moderateres Plus von 6 bis 7 Prozent. Die EBITDA-Marge soll um 50 Basispunkte auf etwa 31 Prozent steigen.
Beim bereinigten Gewinn je Aktie rechnet der Konzern mit 1,95 bis 2,03 Dollar – das liegt jedoch deutlich unter der Analystenkonsensschätzung von 2,12 Dollar. CFO Rick Buskirk verwies auf die weiterhin verhaltene wirtschaftliche Entwicklung in Mexiko, wo das BIP-Wachstum für 2026 nur zwischen 1,4 und 1,5 Prozent erwartet wird. Eine Verbesserung könnte die für 2026 anstehende Neuverhandlung des USMCA-Handelsabkommens bringen.
Trotz der gedämpften Gewinnprognose zeigt sich die Aktie robust: Sie liegt aktuell nur knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 36,34 Dollar und hat in den vergangenen zwölf Monaten um beachtliche 67 Prozent zugelegt.
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