Der Schweizer Batteriehersteller Leclanche steht mit dem Rücken zur Wand. Das Unternehmen aus Yverdon-les-Bains gab heute bekannt, dass die Gehälter für Januar noch nicht ausgezahlt werden konnten. Grund sind gravierende kurzfristige Liquiditätsengpässe, die den operativen Betrieb massiv belasten.
Zahlungsunfähigkeit trifft Belegschaft
Die finanzielle Schieflage hat direkte Folgen für die über 350 Mitarbeiter: Ihre Januar-Gehälter stehen weiterhin aus. Das Unternehmen räumte in einer Ad-hoc-Mitteilung am Freitag offen ein, dass es seinen Zahlungsverpflichtungen derzeit nicht nachkommen kann. Für einen börsennotierten Konzern ist dies ein alarmierendes Signal – vor allem, wenn nicht einmal die Lohnzahlungen gesichert sind.
Die Situation offenbart die prekäre Lage des einstigen Hoffnungsträgers im Bereich Energiespeicherung. Leclanche, 1909 gegründet und mit Wurzeln in der Batterieinnovation, kämpft offenbar ums Überleben.
Notfinanzierung in Arbeit
Verwaltungsrat und Geschäftsleitung versichern, unter Hochdruck an Lösungen zu arbeiten. Mehrere kurzfristige Finanzierungsoptionen befinden sich laut Mitteilung in unterschiedlichen Phasen der Umsetzung. Dabei setzt das Management auf Gespräche mit wichtigen Partnern, um die Liquiditätslücke zu schließen.
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Wann genau frisches Geld fließt und die ausstehenden Gehälter überwiesen werden können, bleibt jedoch offen. Das Unternehmen kündigte an, den Markt und die Belegschaft umgehend zu informieren, sobald gesicherte Informationen vorliegen.
Existenzfrage für den Batteriehersteller
Die Situation ist ernst: Ein Unternehmen, das nicht einmal mehr die Löhne zahlen kann, steht fundamental infrage. Für Anleger dürfte diese Nachricht ein Schock sein – die Aktie notiert an der SIX Swiss Exchange unter der ISIN CH0110303119.
Ob Leclanche diese Krise bewältigen kann, hängt nun davon ab, ob die angekündigten Finanzierungsgespräche erfolgreich verlaufen. Das Management betont zwar seine Entschlossenheit, doch ohne schnelle Kapitalzufuhr droht dem Schweizer Unternehmen eine existenzielle Krise.
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