Lenovo: KI-Offensive auf breiter Front

Auf der CES präsentierte Lenovo die Unternehmensplattform Agentic AI und den persönlichen Assistenten Qira. Der Konzern deckt damit den gesamten KI-Weg von der Hardware bis zu Anwendungsfällen ab.

Lenovo Aktie
Kurz & knapp:
  • Neue KI-Plattformen für Firmen und Privatnutzer
  • Hardware-Offensive mit Laptops und Smartphones
  • Pilotprojekt mit Milchkonzern Yili bereits aktiv
  • Strategie umfasst KI-PCs bis zu Cloud-Infrastruktur

Lenovo nimmt Fahrt auf. Auf der CES in Las Vegas präsentierte der chinesische Tech-Konzern gleich mehrere neue KI-Initiativen, die das Unternehmen im hart umkämpften KI-Markt positionieren sollen. Im Zentrum stehen dabei zwei neue Plattformen: Lenovo Agentic AI für Unternehmenskunden und der persönliche KI-Assistent Qira.

Von Null auf Hundert in drei Monaten?

Mit Lenovo Agentic AI verspricht das Unternehmen Firmenkunden einen rasanten Einstieg in die KI-Welt. Die Botschaft: Von der ersten Idee bis zur vollständigen Implementierung sollen nur drei Monate vergehen. Die Plattform kombiniert Beratungsdienste mit einer Bibliothek vorgefertigter Anwendungsfälle und automatisierter Governance. Unternehmen können damit KI-Agenten ohne Programmierkenntnisse erstellen und einsetzen.

Begleitet wird diese Offensive von drei neuen xIQ-Bereitstellungsplattformen. Die xIQ Agent Platform ermöglicht die schnelle Erstellung von KI-Agenten. Die xIQ Digital Workplace Platform soll die Produktivität um bis zu 30 Prozent steigern und IT-Supportkosten um den gleichen Anteil senken. Die xIQ Hybrid Cloud Platform optimiert Cloud-Umgebungen durch den kombinierten Einsatz von AIOps, FinOps und DevOps.

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Der Apple-Konkurrent Qira

Doch Lenovo hat nicht nur Geschäftskunden im Visier. Mit Qira stellte der Konzern einen systemübergreifenden KI-Assistenten vor, der PCs, Smartphones, Tablets und Wearables verbinden soll. Die Strategie erinnert stark an Apples Ökosystem-Ansatz – nur eben für Windows-Rechner und Android-Geräte. Ein zentraler Unterschied: Qira verarbeitet Daten lokal auf den Geräten, nicht in der Cloud. Keine separate App nötig, kein Umweg über externe Server.

Die Hardware-Offensive umfasst neue ThinkPad X1 Aura Edition Laptops und Yoga Series Geräte mit Intel Core Ultra Series 3 Prozessoren. Bei Motorola, das zu Lenovo gehört, kommen zwei neue Flaggschiff-Smartphones: das motorola razr fold mit 8,1-Zoll-Display und das motorola signature mit vier 50-Megapixel-Kameras und sieben Jahren Update-Garantie.

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Praxistest bei Yili läuft bereits

Dass die KI-Strategie nicht nur Zukunftsmusik ist, zeigt die Zusammenarbeit mit der Yili Group, einem der weltgrößten Milchproduzenten. Das chinesische Unternehmen nutzt Lenovos Agentic-AI-Ansatz bereits zur Analyse von Kundenstimmen, hat einen Supply-Chain-Control-Tower für Echtzeit-Transparenz implementiert und setzt digitale Commerce-Tools ein. Die Effizienz der Mitarbeiter habe sich verbessert, der Kundenservice sei besser geworden, so die Rückmeldung.

Lenovo positioniert sich mit diesem Vorstoß als einer der wenigen Anbieter, die den kompletten KI-Weg eines Unternehmens abdecken können – von KI-PCs über hybride Infrastruktur bis zu validierten Anwendungsfällen. Mit einem Jahresumsatz von 69 Milliarden US-Dollar und Platz 196 in der Fortune Global 500 hat der Konzern durchaus das Gewicht, um im KI-Rennen mitzumischen. Die Frage ist nur: Reicht das gegen die etablierte Konkurrenz?

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