Lenzing zählte gestern Medienberichten zufolge zu den Verlierern im ATX Prime, während auch andere Wiener Aktien schwächer schlossen. Die Aktie verlor 2,5% und beendete den Handel bei 10,80 €. Zum Unternehmenshintergrund gehören die nach der abgeschlossenen Kapitalerhöhung gemeldete Stimmrechtszahl und die Beteiligungen wichtiger Aktionäre.
Kursrückgang im breiteren Börsenminus
Der Rückgang fiel in ein schwächeres Umfeld an der Wiener Börse. Neben Lenzing gaben auch AT&S, FACC, Rosenbauer und voestalpine nach. Medienberichte ordneten die Verluste damit in ein breiteres Minus ein, ohne für Lenzing einen unternehmensspezifischen Auslöser zu benennen.
Die Angaben zu Kapital und Beteiligungen betreffen dagegen die bereits abgeschlossene Kapitalerhöhung. Lenzing meldete gestern eine Gesamtzahl von 73.374.542 Stimmrechten. Das Grundkapital beträgt nach Angaben der Gesellschaft EUR 76.204.702,90. Die mit der Kapitalerhöhung verbundene Änderung ist bereits wirksam.
Syndikat hält weiterhin die Mehrheit
Nach der abgeschlossenen Kapitalerhöhung hält das Syndikat aus B&C Group und Suzano S.A. laut Lenzing weiterhin rund 52,25 % der Stimmrechte. Damit entfällt auf diesen Aktionärskreis nach wie vor die Mehrheit der Stimmrechte.
Suzano Holding S.A. erwarb im Zuge der Kapitalerhöhung direkt rund 0,80 % an Lenzing. Die Gesellschaft führte diesen direkten Anteil gesondert neben der Beteiligung des Syndikats auf. Eine Korrektur der Stimmrechtsmitteilung zum B&C-/Suzano-Syndikat nennt insgesamt 18.159.291 neue Aktien, die dessen Mitglieder zeichneten.
Für The Goldman Sachs Group, Inc. weist eine Stimmrechtsmitteilung eine Gesamtposition von 5,86 % an Lenzing aus. Sie setzt sich aus Stimmrechten aus Aktien und Positionen über Finanzinstrumente zusammen. Auf Aktien entfallen dabei 4,88 %, auf Finanzinstrumente weitere 0,98 %.
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