Der italienische Rüstungs- und Luftfahrtkonzern Leonardo liefert derzeit auf allen Ebenen ab. Mit einer Kombination aus starken Jahreszahlen, einer ambitionierten Prognose und einem strategischen Zukauf im Bereich Cybersicherheit untermauert das Unternehmen seine Marktposition. Doch was treibt dieses breite Wachstum genau an?
Volle Auftragsbücher und höhere Dividende
Verantwortlich für den jüngsten Aufschwung sind zweistellige Zuwächse in allen Hauptgeschäftsbereichen. Besonders die Verteidigungselektronik und die Hubschraubersparte trugen maßgeblich zu den starken Ergebnissen des Jahres 2025 bei. Die Nettoverschuldung konnte der Konzern gleichzeitig um 44 Prozent auf eine Milliarde Euro senken. Diese verbesserte Finanzlage spüren auch die Aktionäre: Die Geschäftsführung schlägt eine um 21 Prozent höhere Dividende von 0,63 Euro je Anteilsschein vor.
Ambitionierte Ziele für 2026
Für das laufende Jahr rechnet das Management mit einer weiteren Beschleunigung des Geschäfts. Gestützt durch anhaltend hohe europäische Verteidigungsausgaben peilt Leonardo für 2026 folgende Kernziele an:
- Auftragseingang: rund 25 Milliarden Euro
- Umsatz: rund 21 Milliarden Euro
- EBITA: rund 2,03 Milliarden Euro
- Freier operativer Cashflow: rund 1,11 Milliarden Euro
Strategischer Ausbau der Cybersicherheit
Parallel zu den Finanzdaten treibt Leonardo seine Expansion im digitalen Raum voran. Durch die geplante Übernahme des britischen Unternehmens Becrypt stärkt der Konzern seine Position in den Cybersicherheitsmärkten Großbritanniens und der „Five Eyes“-Allianz. Becrypt ist auf den Schutz von Daten mit höchster Geheimhaltungsstufe spezialisiert und ergänzt die bestehende Zusammenarbeit von Leonardo mit britischen Regierungsbehörden. An der Börse wird diese operative Entwicklung positiv aufgenommen: Die Aktie markierte heute bei 63,76 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch und verzeichnet damit seit Jahresbeginn ein Plus von über 24 Prozent.
Die Umsetzung der aktuellen Strategie wird sich in den kommenden Monaten an zwei konkreten Meilensteinen messen lassen. Zum einen steht im zweiten Quartal 2026 der formelle Abschluss der Becrypt-Übernahme an, der noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen steht. Zum anderen wird das Unternehmen bereits am 5. Mai 2026 mit dem nächsten Quartalsbericht ein Update zur operativen Geschäftsentwicklung geben.
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