Der italienische Rüstungskonzern Leonardo hat am Mittwoch vorläufige Zahlen für 2025 vorgelegt – und die haben es in sich. Die Auftragseingänge kletterten um knapp 14 Prozent auf 23,8 Milliarden Euro. Der Umsatz legte um fast 10 Prozent auf 19,5 Milliarden Euro zu. Das operative Ergebnis (Ebita) verbesserte sich sogar um rund 15 Prozent auf 1,75 Milliarden Euro. Damit übertraf der Konzern die Erwartungen der Analysten leicht.
Verantwortlich für die starke Entwicklung sind die steigenden Verteidigungsausgaben europäischer Staaten. Seit dem Ukraine-Krieg rüsten viele Länder massiv auf – davon profitiert Leonardo direkt. Der Auftragsbestand wuchs um 5,5 Prozent von 44,18 Milliarden auf 46,62 Milliarden Euro. Das verschafft dem Unternehmen Planungssicherheit für die kommenden Jahre.
Schuldenabbau läuft nach Plan
Besonders erfreulich aus Anlegersicht: Leonardo konnte die Verschuldung deutlich reduzieren. Die Nettoverschuldung sank um gut 44 Prozent auf nur noch eine Milliarde Euro. Zum Schuldenabbau trugen auch Verkäufe von Randgeschäften bei. Konzernchef Roberto Cingolani kommentierte, die Leistung bilde eine solide Grundlage für die kommenden Jahre.
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Am 12. März will das Unternehmen weitere Details präsentieren und ein Strategie-Update vorlegen. Anleger dürfen gespannt sein, wie Leonardo das Wachstum fortsetzen will.
Aktie reagiert zurückhaltend
Trotz der starken Zahlen verlor die Aktie am Vormittag rund ein Prozent. Allerdings war der Titel im Zuge des Booms bei Rüstungsaktien in den vergangenen zwölf Monaten bereits um knapp 60 Prozent gestiegen. Die verhaltene Reaktion dürfte also eher auf Gewinnmitnahmen zurückzuführen sein.
Die Zahlen zeigen: Leonardo ist bestens positioniert, um von den höheren Verteidigungsbudgets zu profitieren. Mit prall gefüllten Auftragsbüchern und einer deutlich gesunkenen Schuldenlast steht der Konzern solide da.
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