Leonardo Aktie: Auftragsbücher prall gefüllt

Der italienische Rüstungskonzern übertrifft mit starken Auftragseingängen und Umsatzwachstum die Erwartungen und reduziert seine Nettoverschuldung erheblich.

Leonardo Aktie
Kurz & knapp:
  • Auftragseingänge steigen um fast 14 Prozent
  • Umsatz und operatives Ergebnis legen deutlich zu
  • Nettoverschuldung sinkt um über 44 Prozent
  • Prall gefüllte Auftragsbücher sorgen für Planungssicherheit

Der italienische Rüstungskonzern Leonardo hat am Mittwoch vorläufige Zahlen für 2025 vorgelegt – und die haben es in sich. Die Auftragseingänge kletterten um knapp 14 Prozent auf 23,8 Milliarden Euro. Der Umsatz legte um fast 10 Prozent auf 19,5 Milliarden Euro zu. Das operative Ergebnis (Ebita) verbesserte sich sogar um rund 15 Prozent auf 1,75 Milliarden Euro. Damit übertraf der Konzern die Erwartungen der Analysten leicht.

Verantwortlich für die starke Entwicklung sind die steigenden Verteidigungsausgaben europäischer Staaten. Seit dem Ukraine-Krieg rüsten viele Länder massiv auf – davon profitiert Leonardo direkt. Der Auftragsbestand wuchs um 5,5 Prozent von 44,18 Milliarden auf 46,62 Milliarden Euro. Das verschafft dem Unternehmen Planungssicherheit für die kommenden Jahre.

Schuldenabbau läuft nach Plan

Besonders erfreulich aus Anlegersicht: Leonardo konnte die Verschuldung deutlich reduzieren. Die Nettoverschuldung sank um gut 44 Prozent auf nur noch eine Milliarde Euro. Zum Schuldenabbau trugen auch Verkäufe von Randgeschäften bei. Konzernchef Roberto Cingolani kommentierte, die Leistung bilde eine solide Grundlage für die kommenden Jahre.

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Am 12. März will das Unternehmen weitere Details präsentieren und ein Strategie-Update vorlegen. Anleger dürfen gespannt sein, wie Leonardo das Wachstum fortsetzen will.

Aktie reagiert zurückhaltend

Trotz der starken Zahlen verlor die Aktie am Vormittag rund ein Prozent. Allerdings war der Titel im Zuge des Booms bei Rüstungsaktien in den vergangenen zwölf Monaten bereits um knapp 60 Prozent gestiegen. Die verhaltene Reaktion dürfte also eher auf Gewinnmitnahmen zurückzuführen sein.

Die Zahlen zeigen: Leonardo ist bestens positioniert, um von den höheren Verteidigungsbudgets zu profitieren. Mit prall gefüllten Auftragsbüchern und einer deutlich gesunkenen Schuldenlast steht der Konzern solide da.

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Über Dieter Jaworski 1559 Artikel

Über mich: Systematisch und fundiert investieren

Als unabhängiger Finanzanalyst unterstütze ich seit 2002 private und institutionelle Anleger bei der Entwicklung nachhaltiger Finanzstrategien. Meine Leidenschaft für Finanzen und Zahlen reicht jedoch viel weiter zurück – über 40 Jahre. Diese langjährige Begeisterung, kombiniert mit über zwei Jahrzehnten professioneller Erfahrung in Aktienanalyse und Vermögensaufbau, bildet die Basis meiner Arbeit.

Mein Ziel ist es, Ihnen zu helfen, Ihre Finanzen selbstbewusst und systematisch zu steuern. Ich setze auf praxiserprobte Strategien, die auf fundierten Kennzahlen und klaren Regeln basieren – ohne Hype oder kurzfristige Spekulation.

Mein Weg: Von Siemens-Aktien zur professionellen Analyse

Meine Faszination für Finanzen begann früh. Die ersten eigenen Aktien (Siemens-Belegschaftsaktien 1980) weckten mein Interesse. Während meines Elektrotechnikstudiums vertiefte ich mich im Selbststudium in die Analyse von Aktien und Unternehmensdaten. Die Dotcom-Blase um 2000 war eine prägende Erfahrung – der Verlust von 50% des Kapitals verdeutlichte mir schmerzhaft: „Gier frisst Hirn“. Diese Lektion führte zur Entwicklung disziplinierter Strategien im Bereich Value Investing und Momentum.

Parallel zu meiner wachsenden Finanzexpertise war ich 29 Jahre bei Siemens in internationalen Positionen tätig (u.a. Netzplanung, technische Großprojekte, Vertriebsleitung). Diese Zeit verschaffte mir tiefe Einblicke in die Abläufe und Kennzahlen großer Konzerne – ein unschätzbarer Vorteil für die heutige Aktienbewertung. Ich war zudem im Research-Team eines Finanzinstituts und als Gutachter für einen Wirtschaftsverlag tätig.

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Seit 2014 setze ich meine Strategie öffentlich und transparent im Wikifolio „2M – Market Momentum“ um. Dieses Portfolio fokussiert auf Aktien mit starkem Momentum, die gleichzeitig strenge fundamentale Kriterien (Marge, Verschuldung, Ertragskraft) erfüllen. Es spiegelt meine Kernprinzipien wider:

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