Goldminen-Investoren erleben derzeit ein extremes Marktszenario. Während der Goldpreis den stärksten Wochenverlust seit über 40 Jahren verzeichnet, treibt die Energiekrise im Nahen Osten die Förderkosten der Minenbetreiber massiv in die Höhe. Diese Kombination aus fallenden Erlösen und explodierenden Ausgaben setzt die Profitabilität der großen Produzenten unter enormen Druck.
Die doppelte Belastung durch Gold und Öl
Der Goldpreis verzeichnete in der vergangenen Woche ein Minus von elf Prozent – der herbste Rückschlag seit 1983. Auslöser ist die Eskalation im Nahen Osten, die nach der Schließung der Straße von Hormus den Ölpreis auf über 120 US-Dollar pro Barrel katapultierte. Gleichzeitig schwinden die Hoffnungen auf Zinssenkungen der US-Notenbank für das Jahr 2026, was das unverzinste Edelmetall zusätzlich belastet.
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Händler preisen derzeit keine weiteren Lockerungen der Geldpolitik ein. Das sorgt für einen Richtungswechsel am Markt: Steigende Energiekosten schüren Inflationssorgen, was wiederum die Erwartung stabiler oder gar steigender Zinsen festigt. In einem solchen Umfeld verlieren Goldinvestments traditionell an Attraktivität, da zinsbringende Anlagen bevorzugt werden.
Kostenschere trifft die Minenbetreiber
Für die im ETF enthaltenen Schwergewichte wie Barrick Mining oder Agnico Eagle Mines entsteht eine gefährliche Kostenschere. Barrick prognostiziert für das laufende Jahr deutlich höhere Gesamtkosten (AISC) zwischen 1.760 und 1.950 US-Dollar je Unze. Niedrigere Erzgehalte und die gestiegenen Preise für Treibstoffe sowie Verbrauchsmaterialien fressen die Margen auf.
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Agnico Eagle bleibt mit einer Kostenprognose von 1.400 bis 1.550 US-Dollar zwar der kostengünstigste Großproduzent im Index, kann sich dem allgemeinen Trend jedoch nicht entziehen. Die Reaktion an den Börsen fiel entsprechend deutlich aus. Der L&G Gold Mining ETF verlor allein in den letzten sieben Tagen rund 15 Prozent an Wert und schloss die Woche bei 86,28 Euro ab. Damit notiert der Titel nun gut 30 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch vom März.
Ausblick der Analysten
Trotz der aktuellen Panik halten Institute wie J.P. Morgan an ihren optimistischen Kurszielen von bis zu 6.300 US-Dollar je Unze bis Ende 2026 fest. Auch die Deutsche Bank sieht das Jahresendziel weiterhin bei 6.000 US-Dollar. Die Analysten setzen darauf, dass das erwartete Gewinnwachstum von über 50 Prozent bei Unternehmen wie Barrick trotz der gestiegenen Kostenbasis realisierbar bleibt, sofern sich der Goldpreis auf hohem Niveau stabilisiert. Maßgeblich für die kommenden Monate wird sein, ob die Produzenten die operative Effizienz steigern können, um den Ölpreisschock abzufedern.
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