Der schwedische Industriekonzern Lifco hat am 30. Januar 2026 seine Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vorgelegt – und liefert dabei ein Bild kontinuierlicher Expansion. Der Umsatz kletterte im Gesamtjahr um 8,1 Prozent auf 28,25 Milliarden Schwedische Kronen, das operative Ergebnis (EBITA) legte um 6,8 Prozent auf 6,32 Milliarden Kronen zu. Der Gewinn je Aktie stieg sogar um zehn Prozent auf 8,00 Kronen.
Allein im Schlussquartal erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 7,53 Milliarden Kronen – ein Plus von 5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Das EBITA kletterte um 5,2 Prozent auf 1,72 Milliarden Kronen, während die EBITA-Marge mit 22,8 Prozent nahezu stabil blieb. Der Nettogewinn im vierten Quartal wuchs um sieben Prozent auf 1,05 Milliarden Kronen.
17 Übernahmen in einem Jahr
Hinter diesen Zahlen steckt vor allem eine aggressive Akquisitionsstrategie. Lifco schloss 2025 insgesamt 17 Übernahmen ab, die zusammen ein geschätztes EBITA von 598 Millionen Kronen beisteuerten. Der Gesamtwert dieser Zukäufe belief sich auf 3,91 Milliarden Kronen. CEO Per Waldemarson betonte, man wolle gezielt Unternehmen erwerben, die man „für immer besitzen“ könne – eine langfristige Philosophie, die den Kern der Lifco-Strategie bildet.
Organisch wuchs der Konzern im Gesamtjahr um 4,2 Prozent, im vierten Quartal um 3,8 Prozent. Währungseffekte wirkten bremsend, konnten das Wachstum aber nicht gefährden.
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Gemischte Performance der Sparten
Die drei Geschäftsbereiche entwickelten sich unterschiedlich. Der Bereich Dental, der 20 Prozent zum Gesamt-EBITA beisteuert, steigerte seine Marge auf 21,0 Prozent nach 20,7 Prozent im Vorjahr. Der Umsatz stagnierte allerdings nahezu bei 6,33 Milliarden Kronen.
Die Sparte Demolition & Tools verzeichnete die stärkste Margenverbesserung: Sie kletterte auf 24,9 Prozent nach 23,9 Prozent. Der Umsatz wuchs um 4,9 Prozent auf 6,76 Milliarden Kronen.
Systems Solutions, mit 54 Prozent der größte Ergebnisträger, legte beim Umsatz um 13,2 Prozent auf 15,16 Milliarden Kronen zu. Die EBITA-Marge schrumpfte allerdings von 24,1 auf 23,0 Prozent – möglicherweise eine Folge von Integrationskosten.
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Cashflow und Bilanzstärke als Fundament
Besonders beeindruckend: Der operative Cashflow schoss um 10,7 Prozent auf 5,12 Milliarden Kronen nach oben. Der freie Cashflow je Aktie erreichte 9,8 Kronen – das entspricht einer jährlichen Wachstumsrate von 22 Prozent seit dem Börsengang 2014.
Die Nettoverschuldung im Verhältnis zum EBITDA liegt bei 1,1 – deutlich unter der Zielspanne von 2 bis 3. Diese finanzielle Flexibilität gibt Lifco Spielraum für weitere Zukäufe. Die Dividende soll von 2,4 auf 2,7 Kronen je Aktie steigen.
Ausblick mit Vorsicht
Für die Zukunft peilt Lifco weiterhin ein organisches EBITA-Wachstum über dem BIP-Wachstum der relevanten Märkte an. Die Eigenkapitalrendite (ROCE) soll über 50 Prozent bleiben. Herausforderungen sieht das Management in Währungsschwankungen, unterschiedlichen Marktbedingungen und Margenschwankungen – besonders in Großbritannien und Nordamerika.
Zusätzlich zur Übernahme von Ethoss Regeneration, einem britischen Anbieter von Knochentransplantationsmaterial für die Zahnmedizin mit einem Umsatz von 5,4 Millionen Pfund, plant Lifco die Integration im ersten Quartal 2026. Ein weiterer Baustein in der Wachstumsstrategie des schwedischen Nischenspezialisten.
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