Die Lockheed Martin Aktie steht derzeit bei 522,93 US-Dollar – doch die Ruhe könnte trügerisch sein. US-Präsident Donald Trump hat der gesamten Rüstungsindustrie den Kampf angesagt und droht mit drastischen Maßnahmen. Der Titel hat in der vergangenen Woche zwar knapp 8 Prozent zugelegt, doch die jüngsten Entwicklungen aus Washington könnten die Karten neu mischen.
Trump will ein „Traum-Militär“ aufbauen und sieht die Rüstungskonzerne in der Pflicht. Seine Kritik: Die Industrie investiere zu wenig in Produktionsanlagen und setze falsche Prioritäten. Die Konsequenz? Der Präsident kündigte per Presidential Order an, Dividendenausschüttungen und Aktienrückkäufe zu verbieten – bis die Unternehmen mehr in ihre Fertigungskapazitäten investieren. Zusätzlich soll das Gehalt von Managern auf maximal 5 Millionen US-Dollar pro Jahr gedeckelt werden.
Militärbudget explodiert
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Für das Haushaltsjahr 2027 plant Trump ein Militärbudget von 1,5 Billionen US-Dollar – eine Erhöhung um 50 Prozent gegenüber den ursprünglich geplanten 1 Billion Dollar. Das laufende Jahr 2026 sieht bereits rund 900 Milliarden Dollar vor. Trump fordert „neue und moderne“ Produktionsanlagen, um sein Prinzip „Frieden durch Stärke“ umzusetzen.
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Wie setzt der Präsident diese Verbote rechtlich durch? Diese Frage bleibt vorerst offen. Die am Mittwoch erlassene Anordnung lässt viele Details ungeklärt. Fest steht: Trump will erst dann wieder Dividenden und Rückkäufe genehmigen, wenn die „Probleme“ aus seiner Sicht gelöst sind.
Rekordproduktion beim F-35
Lockheed Martin liefert derweil beeindruckende Zahlen: 191 F-35 Kampfjets wurden 2025 ausgeliefert – ein Rekord für das Programm. Im Vorjahr waren es lediglich 110 Einheiten. Das Unternehmen betont, dass die jährliche F-35-Produktion mittlerweile fünfmal schneller läuft als bei jedem anderen alliierten Kampfflugzeug. Das F-35-Programm steuert etwa ein Drittel zum Gesamtumsatz des Konzerns bei.
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Ein weiterer Paukenschlag: Die Produktion von PAC-3-Abfangraketen soll massiv hochgefahren werden. Eine siebenjährige Rahmenvereinbarung mit dem Verteidigungsministerium sieht vor, die jährliche Fertigung von derzeit 600 Einheiten auf 2.000 Stück bis Ende 2030 zu verdreifachen. Das Volumen könnte sich zusätzlich zu einem bereits im September vergebenen Auftrag über 9,8 Milliarden US-Dollar entwickeln.
Analysten bleiben vorsichtig
UBS bestätigte das Neutral-Rating mit einem Kursziel von 513 US-Dollar – der Titel notiert damit leicht darüber. Die Investmentbank bewertet die PAC-3-Vereinbarung als „gegenseitig vorteilhaft“, da sie Lockheed langfristige Planungssicherheit gibt und Investitionsrisiken teilt. Allerdings merken die Analysten an, dass viele Details noch ungeklärt sind und der Rahmen möglicherweise nicht für experimentellere Entwicklungsprogramme funktioniert.
Die Marktkapitalisierung liegt bei 120,7 Milliarden US-Dollar. Lockheed hat 42 Jahre in Folge Dividenden gezahlt – doch genau diese Kontinuität könnte nun auf dem Spiel stehen, sollte Trump seine Drohungen wahr machen. Der RSI deutet aktuell auf überkaufte Verhältnisse hin.
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