Der Schweizer Pharmazulieferer hat 2025 ein beeindruckendes Comeback hingelegt. Nach dem schwierigen Vorjahr, in dem der Wegfall des Corona-Impfstoff-Geschäfts mit Moderna auf der Bilanz lastete, katapultierte sich Lonza zurück auf die Wachstumsspur. Der Umsatz schoss um 19,2 Prozent auf 6,53 Milliarden Franken nach oben.
Der Gewinn kletterte von 636 Millionen auf 949 Millionen Franken – ein Plus von knapp 50 Prozent. Pro Aktie verdiente das Unternehmen 13,51 Franken statt 8,92 Franken im Vorjahr. Doch was steckt hinter diesem explosiven Wachstum?
Vacaville macht den Unterschied
Der Schlüssel zum Erfolg liegt in Kalifornien. Die Übernahme einer großen Produktionsanlage von Roche im kalifornischen Vacaville erwies sich als Volltreffer. Der Standort steuerte rund 600 Millionen Franken zum Umsatz bei und ist mittlerweile komplett in Lonzas globales Produktionsnetzwerk integriert.
Besonders bemerkenswert: Lonza sicherte sich bereits fünf bedeutende kommerzielle Verträge für die Anlage, weitere befinden sich in fortgeschrittenen Verhandlungen. Die erste FDA-Prüfung unter Lonza-Führung verlief erfolgreich, der erste technische Transfer eines neuen kommerziellen Produkts ist abgeschlossen.
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Profitabilität steigt weiter
Die Zahlen zeigen nicht nur Wachstum, sondern auch steigende Effizienz. Die Kern-EBITDA-Marge kletterte um 1,4 Prozentpunkte auf 31,6 Prozent. Das Kern-EBITDA erreichte 2,1 Milliarden Franken bei einer Kern-Gewinnspanne von 15,03 Franken je Aktie – deutlich über den 13,10 Franken des Vorjahres.
CEO Wolfgang Wienand zeigt sich zufrieden: Das Geschäftsmodell habe sich als äußerst widerstandsfähig erwiesen, gerade in Zeiten geopolitischer und wirtschaftlicher Volatilität.
Aktionäre dürfen sich freuen
Der Verwaltungsrat schlägt für Mai 2026 eine Dividendenerhöhung von 25 Prozent auf 5,00 Franken pro Aktie vor. Die Hälfte wird aus der Kapitaleinlagereserve gezahlt und ist damit von der Schweizer Verrechnungssteuer befreit.
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Ausblick bleibt robust
Für 2026 peilt Lonza ein Umsatzwachstum von 11 bis 12 Prozent an, die Kern-EBITDA-Marge soll auf über 32 Prozent steigen. Das erste Halbjahr dürfte stärker ausfallen als die zweite Jahreshälfte.
Währungseffekte könnten allerdings bremsen: Lonza rechnet mit negativen Wechselkurseinflüssen von etwa 2 Prozent, hauptsächlich wegen der Dollar-Schwäche 2025. Dank natürlicher Absicherung und Finanzinstrumente bleiben die Margen aber weitgehend geschützt.
Die neu geschaffene Organisationsstruktur „One Lonza“ mit drei Geschäftsplattformen zeigt bereits Wirkung. Der Net-Promoter-Score bei Kunden stieg deutlich, die Mitarbeiterzufriedenheit verbesserte sich laut internen Umfragen merklich.
Trotz aktueller US-Handels- und Zolldebatten sieht Lonza keine wesentlichen finanziellen Auswirkungen – beobachtet die Lage aber aufmerksam. Das breit aufgestellte globale Produktionsnetzwerk verschafft dem Konzern Flexibilität in unsicheren Zeiten.
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