Sorgen um den KI-Boom und mögliche Verzögerungen beim Ausbau von Rechenzentren belasteten LPKF Laser gestern. dpa-AFX ordnete das Papier unter den SDAX-Titeln mit hohen Verlusten ein und verwies auf den Ausverkauf bei Chip- und Technologiewerten. Heute steigt die Aktie um 2,9%; die berichteten Branchensorgen erklären den gestrigen Verkaufsdruck.
Geschäftszahlen und Jahresprognose
LPKF meldete vor gut einer Woche für die ersten neun Monate 2026 einen Konzernumsatz von 60,3 Mio. EUR. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entsprach das einem Rückgang um 28,1 %. Das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern lag bei minus 8,9 Mio. EUR.
Der im Neunmonatsbericht ausgewiesene Auftragseingang belief sich auf 65,1 Mio. EUR.
Mit der Zahlenvorlage vor gut einer Woche bestätigte LPKF seine bereits angepasste Jahresprognose. Für 2026 erwartet das Unternehmen einen Umsatz von 93 bis 100 Mio. EUR.
Die Prognose für die bereinigte EBIT-Marge liegt bei -7,0 % bis -2,5 %. Damit sieht der bestätigte Ausblick auf dieser Ergebnisbasis weiterhin einen Verlust vor.
Präsentation in München angekündigt
LPKF hat seine Teilnahme an der electronica 2026 in München vom 10. bis 13. November angekündigt. Dort sollen unter anderem Lösungen für Halbleiter und Elektronik gezeigt werden. Zum angekündigten Messeprogramm gehören außerdem Lösungen für die Mikrobearbeitung von Glas.
Als nächsten Veröffentlichungstermin führt der Finanzkalender den Geschäftsbericht 2026 auf. Dessen Veröffentlichung ist für den 24. März 2027 um 08:00 Uhr vorgesehen.
Stand heute, 6. November: LPKF Laser – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in LPKF Laser investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 6. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.

