Nach langen Verzögerungen hat Lufthansa nun die behördliche Zulassung für die neue „Allegris“-Business-Class in der Boeing 787-9 erhalten. Der erste Dreamliner mit der frischen Kabinenausstattung hob vergangenen Sonntag von Frankfurt nach Toronto ab — ein Startschuss, der das Unternehmen operativ in eine neue Phase führt.
Flottenumbau nimmt Fahrt auf
Der zertifizierte Dreamliner trägt den Taufnamen „Potsdam“ und eröffnet einen breiten Rollout. Noch in dieser Woche rüstet Lufthansa acht weitere Boeing 787-9 mit jeweils 25 Allegris-Sitzen aus. Die Kabine bietet Lie-Flat-Betten, individuelle Klimakontrolle und erhöhte Privatsphäre-Abtrennungen — optional auch als Zwei-Personen-Suite. Bis Ende 2027 soll die Dreamliner-Flotte auf 29 Maschinen anwachsen.
Parallel läuft das Upgrade der A380-Flotte. Ab April 2026 fliegen die ersten umgerüsteten Großraumjets ab München zu Zielen wie Boston, Los Angeles, Washington Dulles und Delhi. Die Kabine setzt auf Thompson Aero Vantage XL-Sitze in einer 1-2-1-Konfiguration, die jedem Passagier direkten Gangzugang sichert. Alle acht A380 sollen bis Mitte 2027 umgebaut sein.
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Cargo liefert solide Rückendeckung
Neben dem Kabinenupgrade liefert das Frachtgeschäft operative Substanz. Lufthansa Cargo steigerte den bereinigten operativen Gewinn im Geschäftsjahr 2025 um 29 Prozent auf 324 Millionen Euro — getragen vor allem durch den Ausbau hochmargiger Spezialtransporte für die Pharma-, Automobil- und Halbleiterindustrie.
Mit dem Sommerflugplan Ende März erweitert Lufthansa das Dreamliner-Netz zudem um Kapstadt, Shanghai und Hongkong. Die Aktie notiert aktuell rund 18 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 9,50 Euro — der Flottenumbau allein wird den Kurs nicht drehen. Ob die Premiumstrategie mittelfristig die Margen spürbar hebt, wird sich an den Buchungszahlen für die neuen Allegris-Kabinen ablesen lassen, die ab dem Sommerflugplan in vollem Umfang vermarktet werden können.
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