Lufthansa Aktie: Endlich Vollzug!

Die US-Luftfahrtbehörde FAA gibt den Großteil der neuen Business-Sitze in Lufthansas Boeing 787 frei, was zu höheren Einnahmen führen soll. Gleichzeitig steht die Aktie vor einer möglichen Rückkehr in den DAX.

Lufthansa Aktie
Kurz & knapp:
  • FAA erlaubt Buchung von 25 Business-Sitzen
  • Drei Sessel bleiben vorerst weiter gesperrt
  • Aktienkurs steigt um 1,56 Prozent
  • Mögliche Rückkehr in den DAX-Index

Neues Flugzeug, aber leere Sitze? Was für ein Dilemma. Seit Oktober 2025 fliegt Lufthansas erste Boeing 787 mit der brandneuen Allegris-Kabine – doch die meisten teuren Business-Sitze durften nicht verkauft werden. Ab dem 15. April ändert sich das nun dramatisch.

Von den 28 Business-Sitzen in der 787 können künftig 25 gebucht werden. Bislang hatte die US-Luftfahrtbehörde FAA nur vier Sessel freigegeben. Der Grund: ein zähes Zertifizierungsverfahren für die maßgeschneiderte Allegris-Ausstattung. Anders als bei Standardsitzen musste Lufthansa hier eine zusätzliche Zulassung durchlaufen. Das Unternehmen verspricht sich davon erhebliche Mehreinnahmen, da Passagiere im Allegris-System weitere Komfortmerkmale hinzubuchen können.

Drei Sitze bleiben gesperrt

Ganz abgeschlossen ist das Verfahren allerdings noch nicht. Drei Sitze in der zweiten Reihe der Business-Class bleiben vorerst gesperrt. Lufthansa spricht von „wichtigen Meilensteinen“ im Prüfprozess – die vollständige Freigabe lässt aber weiter auf sich warten. Bis Ende 2027 sollen 29 Dreamliner zur Flotte stoßen. Im Airbus A350 sind die gleichen Sitze bereits seit Mai 2024 im Einsatz.

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Die Aktie reagierte positiv auf die Nachricht und legte zeitweise um 1,56 Prozent auf 9,25 Euro zu.

DAX-Rückkehr auf der Kippe

Parallel steht die Aktie vor einem möglichen Comeback im DAX. Nach über 30 Jahren Mitgliedschaft war Lufthansa 2020 infolge der Corona-Verwerfungen aus dem Leitindex geflogen. Index-Experten wie Carolin Raab von der Deutschen Bank und Pankaj Gupta von JPMorgan sehen den Kranich nun kurz vor der Rückkehr. Weichen müsste voraussichtlich Zalando.

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Doch die Sache ist knifflig: Bis vor Kurzem galt der Aufstieg als nahezu sicher. Dann brachten Streiks die Aktie ins Trudeln – und plötzlich ist alles wieder offen. Die nächsten Wochen werden entscheidend. Neben Zalando sind auch Scout24 und Porsche Holding gefährdet, ihre Marktkapitalisierung liegt nicht weit auseinander. Die Deutsche-Börse-Tochter ISS Stoxx überprüft die Indizes am 4. März. Etwaige Änderungen greifen ab dem 23. März.

Für Fonds, die den DAX real nachbilden, wäre eine Rückkehr Lufthansas relevant – sie müssten entsprechend umschichten, was Einfluss auf die Kurse haben kann.

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