Lufthansa Aktie: Iran-Flüge bleiben gestrichen

Die Lufthansa verlängert den Flugstopp nach Teheran bis Ende Januar aufgrund anhaltender Unruhen im Iran. Die Sicherheitslage führt zu Umsatzausfällen und belastet die Aktie.

Lufthansa Aktie
Kurz & knapp:
  • Flugverbot bis mindestens 28. Januar verlängert
  • Massive Proteste und Unruhen im Iran als Ursache
  • Sicherheit von Passagieren hat oberste Priorität
  • Aktienkurs reagiert mit Verlusten auf Nachricht

Die Lufthansa-Aktie geriet am Montag unter Druck und verlor im XETRA-Handel 0,21 Prozent auf 8,76 Euro. Der Grund: Die Airline hat ihre Verbindungen nach Teheran erneut ausgesetzt – und das bis einschließlich 28. Januar.

Eigentlich sollte es am Freitag wieder losgehen. Nach sieben Monaten Pause wollte Deutschlands größte Fluggesellschaft ihre Iran-Flüge wiederaufnehmen. Doch die Lageentwicklung machte der Airline einen Strich durch die Rechnung. Am Montagnachmittag fiel die Entscheidung: Verlängerung des Flugstopps um weitere Tage.

Massenproteste setzen Regime unter Druck

Was steckt dahinter? Im Iran toben seit zwei Wochen landesweite Demonstrationen, die sich mittlerweile auf 186 Städte ausgeweitet haben. Die autoritäre Führung reagiert mit aller Härte – seit Donnerstagabend ist der Internetzugang komplett gekappt. Nach Angaben des Menschenrechtsnetzwerks HRANA starben bereits 483 Demonstranten, insgesamt sollen 544 Menschen ums Leben gekommen sein, darunter auch Kinder. Rund 10.700 Personen wurden festgenommen.

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US-Präsident Donald Trump erwägt, die Demonstranten mit Satelliteninternet zu unterstützen. Die diplomatischen Spannungen verschärfen sich zusehends.

Sicherheit geht vor Umsatz

„Die Sicherheit der Fluggäste und Crew hat für Lufthansa stets oberste Priorität“, betonte ein Unternehmenssprecher. Die Airline steht in enger Abstimmung mit den Sicherheitsbehörden und beobachtet die Entwicklungen in der gesamten Region laufend. Eine Wiederaufnahme der Flüge scheint unter diesen Umständen in weite Ferne gerückt.

Für die ohnehin angeschlagene Lufthansa-Aktie bedeutet dies weiteren Gegenwind. Jeder ausgefallene Flug kostet Umsatz, die Planungsunsicherheit belastet zusätzlich. Anleger reagierten entsprechend verhalten auf die Nachricht vom Montag.

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