Die Kranich-Airline hat eine Kehrtwende vollzogen. Nachdem ursprünglich für diesen Freitag die Wiederaufnahme der Teheran-Verbindungen geplant war, zieht Lufthansa die Notbremse. Statt wie vorgesehen nach siebenmonatiger Pause wieder in den Iran zu fliegen, bleiben die Maschinen am Boden – vorerst bis Ende Januar.
Die Entscheidung fiel am Montagnachmittag. Grund: Die eskalierende Sicherheitslage im Iran. Bis einschließlich 28. Januar will die Fluggesellschaft keine Verbindung nach Teheran anbieten. Man stehe in engem Austausch mit den Sicherheitsbehörden und beobachte die Entwicklung in der Region permanent.
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Massenproteste setzen Regime unter Druck
Was sich im Iran abspielt, dürfte auch bei Lufthansa für nervöse Blicke sorgen. Seit zwei Wochen rollen landesweite Demonstrationen durch das Land. Die Zahlen sind dramatisch: Laut dem US-basierten Menschenrechtsnetzwerk HRANA haben sich die Proteste auf 186 Städte ausgeweitet. 483 Demonstranten sollen getötet worden sein, insgesamt 544 Todesopfer werden gemeldet – darunter Kinder und 47 Sicherheitskräfte. Rund 10.700 Menschen wurden festgenommen.
Das Regime reagiert mit eiserner Hand. Seit Donnerstagabend ist der Internetzugang im Land komplett gekappt. US-Präsident Donald Trump erwägt, die Demonstranten mit Satelliteninternet zu unterstützen. Eine Situation, die nicht nur geopolitisch brisant ist, sondern auch für Airlines ein klares Risikosignal darstellt.
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Zusätzliche Belastung am Heimatflughafen
Doch nicht nur die Iran-Problematik beschäftigt die Lufthansa. Am Frankfurter Flughafen sorgte winterliches Chaos für Ausfälle. Von 1.052 geplanten Flügen wurden 102 gestrichen – Schneefall und Glatteis machten einen reibungslosen Betrieb unmöglich. Der Großflughafen startete mit „angespanntem Winterbetrieb“ in den Tag, Rollfelder mussten geräumt, Maschinen enteist werden.
Für die Kranich-Airline bedeutet die Iran-Verschiebung eine weitere Verzögerung beim Wiederaufbau ihres internationalen Streckennetzes. Nach sieben Monaten Pause sollte Teheran eigentlich wieder ins Programm aufgenommen werden. Daraus wird nun vorerst nichts. Die Sicherheit habe oberste Priorität, heißt es aus dem Konzern – ein Satz, der angesichts der blutigen Proteste im Iran mehr als eine Floskel ist.
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