Der französische Luxuskonzern LVMH hat am Montag eine bedeutende Führungsänderung bekanntgegeben: Antoine Arnault, Sohn von CEO und Chairman Bernard Arnault, wurde in das Executive Committee befördert. Damit sitzt nun ein weiterer Arnault-Spross im obersten Führungsgremium des Unternehmens – neben seiner Schwester Delphine.
Die Personalie unterstreicht die fortschreitende Nachfolgeplanung bei LVMH. Alle fünf Kinder von Bernard Arnault bekleiden bereits Führungspositionen in verschiedenen Bereichen des Konzerns, der mehr als 75 Marken umfasst. Mit der Beförderung von Antoine Arnault verdichtet sich das Bild einer schrittweisen Machtübergabe innerhalb der Familie.
Courtois rückt nach, Rinderknech verlässt LVMH
Neben Antoine Arnault wurde auch Veronique Courtois in das Executive Committee befördert. Courtois leitet die Beauty-Sparte des Konzerns und bringt damit zusätzliche operative Expertise in das Gremium ein.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei LVMH?
Gleichzeitig gab LVMH bekannt, dass Vorstandsmitglied Stephane Rinderknech das Unternehmen verlässt, um neue Projekte zu verfolgen. Die Umstrukturierung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die gesamte Luxusbranche mit einer Verlangsamung der Nachfrage kämpft.
Kering zeigt erste Stabilisierungsansätze
Während LVMH seine Führungsriege neu aufstellt, kämpft der größte Rivale Kering weiter mit deutlichen Problemen. Am Dienstag legte der Gucci-Eigentümer seine Zahlen für 2025 vor. Im vierten Quartal sank der Umsatz um drei Prozent auf 3,9 Milliarden Euro – immerhin weniger stark als die von Analysten erwarteten sechs Prozent Minus.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei LVMH?
Bei der Hauptmarke Gucci ging es im zehnten Quartal in Folge abwärts: Der Umsatz fiel um zehn Prozent, Analysten hatten allerdings ein Minus von zwölf Prozent befürchtet. Finanzchefin Armelle Poulou sprach von ersten Verbesserungen in fast allen Regionen gegen Ende 2025, getrieben durch neue Produkte und Handtaschenverkäufe.
Die Zahlen verdeutlichen dennoch den massiven Abstand zu LVMH. Während Kering 2025 eine operative Marge von nur elf Prozent erzielte – im Modebereich 16 Prozent –, kam LVMH auf 22 Prozent. Die Leder- und Modesparte mit Louis Vuitton und Dior erreichte sogar 35 Prozent. Der operative Gewinn von Kering lag 2025 bei 1,63 Milliarden Euro, weniger als ein Drittel des Niveaus von 2022.
LVMH-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue LVMH-Analyse vom 10. Februar liefert die Antwort:
Die neusten LVMH-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für LVMH-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 10. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
LVMH: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


