Bernard Arnault hat sein Luxusimperium weiter unter Kontrolle gebracht. Die Familie des französischen Milliardärs hält nun 50,01 Prozent der Anteile an LVMH – und überschreitet damit erstmals die symbolische Mehrheitsschwelle. Ende 2025 lag der Anteil noch bei 49,77 Prozent.
Die Erhöhung kommt nicht überraschend. Arnault kündigte bereits im Januar an, den Familienanteil über die 50-Prozent-Marke zu heben. „Wir sind berechtigt, noch ein wenig mehr zu erwerben“, sagte er damals und fügte hinzu: „Wir glauben an das, was wir tun, und das zeigen wir auf diese Weise.“
Klares Signal an den Markt
Mit dem Überschreiten der Mehrheitsschwelle sendet die Familie Arnault ein deutliches Zeichen: Das Vertrauen in die eigene Luxus-Holding ist ungebrochen. LVMH vereint Marken wie Louis Vuitton, Dior, Tiffany, Bulgari und die Champagner- und Cognac-Gruppe Moët Hennessy unter einem Dach. Die aktuelle Marktbewertung beträgt knapp 280 Milliarden Euro.
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Die Aufstockung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der Luxussektor unter Druck steht. Schwächelnde Nachfrage aus China und geopolitische Unsicherheiten belasten die Branche. Dass Arnault dennoch nachlegt, dürfte als Vertrauensbeweis in die langfristige Strategie des Konzerns gewertet werden.
Reaktion bleibt verhalten
Die LVMH-Aktie reagierte kaum auf die Nachricht. An der Pariser Börse notierte der Titel zeitweise 0,34 Prozent im Minus bei 559,70 Euro. Offenbar war die Transaktion bereits eingepreist – schließlich hatte Arnault seine Absichten öffentlich gemacht.
Für Minderheitsaktionäre ändert sich faktisch wenig. Die Familie Arnault kontrollierte das Unternehmen bereits vor dem Überschreiten der 50-Prozent-Marke. Dennoch markiert der Schritt einen symbolischen Meilenstein: Das Luxusimperium ist nun mehrheitlich in Familienhand – und dürfte es auf absehbare Zeit auch bleiben.
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