LVMH hat gestern zum Stichtag 31. Oktober insgesamt 494.606.080 ausstehende Aktien und 743.358.184 Bruttostimmrechte gemeldet. Die Zahl der Nettostimmrechte bezifferte das Unternehmen in seiner Pflichtmitteilung auf 739.382.278.
Ermittler prüfen historische Hermès-Beteiligung
Daneben beschäftigt die frühere Beteiligung an Hermès die französische Justiz. Le Monde berichtete am 30. Oktober, dass Ermittler die Rolle von LVMH beim historischen Erwerb von Hermès-Aktien untersuchen.
Bereits am 29. Oktober hatte die Zeitung über eine Zeugenbefragung des LVMH-Managers Jean-Jacques Guiony in der gerichtlichen Untersuchung zum Streit um Hermès-Aktien berichtet. Der Bericht warf Fragen zur Rolle von LVMH auf, stellte aber kein Fehlverhalten fest.
Ein Zusammenhang zwischen dieser Berichterstattung und der jüngsten Kursbewegung ist nicht belegt. Gestern sank die LVMH-Aktie um 1,2%.
Personalentscheidung bei Louis Vuitton
Beim LVMH-Haus Louis Vuitton steht eine Personalentscheidung in der kreativen Markenführung an. Medienberichten zufolge kündigte das Unternehmen am 23. Oktober die Ernennung von Hector Muelas zum Verantwortlichen für die kreative Markenführung mit Wirkung zum 1. November an.
Auch bei der Uhrenmarke Zenith laufen Veränderungen. Vor rund zwei Wochen berichtete Reuters über begonnene Mitarbeiterkonsultationen zu einer vorgeschlagenen Neuausrichtung auf höherpreisige Uhren. Demnach könnten bis zu 100 Stellen am Standort Le Locle und etwa 100 internationale Positionen gefährdet sein; eine endgültige Zahl der Stellenstreichungen war nicht bestätigt.
Medienberichten zufolge beschrieb Zenith-Chef Benoit de Clerck einen dreijährigen Umbau, der Ladenschließungen bis 2029 vorsieht. Zudem soll der Großteil der bestehenden Kollektionen eingestellt werden. Zenith begründete den Handlungsbedarf mit anhaltenden finanziellen Verlusten.
Stand heute, 6. November: LVMH – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in LVMH investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 6. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.

