Die Zahlen für das vierte Quartal liegen vor – und die sind alles andere als berauschend. LVMH, der weltweit größte Luxuskonzern, verzeichnete im Schlussquartal einen Gesamtumsatz von 22,7 Milliarden Euro. Das entspricht einem mageren Plus von nur einem Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Besonders bitter: Das Weihnachtsgeschäft, traditionell eine der umsatzstärksten Phasen für Luxusmarken, konnte die Erwartungen nicht erfüllen. Der Konzern kämpft mit einer spürbaren Nachfrageflaute, die mittlerweile auch sein Herzstück erreicht hat.
Kernmarken unter Druck
Die Kernsparte rund um Louis Vuitton und Dior zeigt deutliche Schwächen. Ausgerechnet jene Marken, die über Jahre hinweg als Zugpferde des Konzerns galten, geraten ins Straucheln. Das Fundament des Luxusimperiums bekommt Risse.
Gleichzeitig verschieben sich die Gewichte innerhalb des Konzerns. Während die Mode- und Lederwarensparte schwächelt, konnte ausgerechnet die Schmucksparte die Quartalsbilanz retten. Ohne diese Stütze hätte das Zahlenwerk noch deutlich schlechter ausgesehen.
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Wachstumsdynamik verloren
Ein Umsatzplus von einem Prozent – das ist für einen Konzern wie LVMH ernüchternd. In der Vergangenheit waren zweistellige Wachstumsraten keine Seltenheit. Nun scheint die Dynamik verflogen.
Die Frage ist: Handelt es sich um eine vorübergehende Delle oder um den Beginn einer längeren Durststrecke? Die Konsumstimmung im Luxussegment hat sich spürbar eingetrübt. Unsicherheiten in wichtigen Märkten wie China und eine allgemeine Kaufzurückhaltung machen dem Konzern zu schaffen.
Die aktuellen Zahlen zeigen: Selbst die größten Player der Luxusbranche sind nicht immun gegen Marktveränderungen. Die kommenden Quartale werden zeigen müssen, ob LVMH die Kurve bekommt.
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