Wer die Abhängigkeit von China bei Seltenen Erden reduzieren will, kommt an Lynas Rare Earths kaum vorbei. Der weltgrößte Produzent von separiertem Seltenerden-Material außerhalb Chinas hat sich zuletzt gleich mehrere strategische Verträge gesichert — und die Zahlen sprechen für sich.
Verträge mit USA und Japan
Im März 2026 schloss die US-Tochter Lynas USA LLC eine bindende Vereinbarung mit der amerikanischen Regierung. Darin sichert Washington 96 Millionen US-Dollar für die Lieferung von leichten und schweren Seltenerdenoxiden zu. Festgeschrieben ist ein Mindestpreis von 110 US-Dollar je Kilogramm für Neodym-Praseodym-Oxid (NdPr).
Zeitgleich vereinbarte Lynas mit japanischen Partnern den Kauf von 5.000 Tonnen NdPr pro Jahr — ebenfalls zum Mindestpreis von 110 US-Dollar je Kilogramm. Beide Abkommen zeigen, wie stark westliche Regierungen auf nicht-chinesische Lieferketten setzen. Im Mai 2026 bekräftigte eine gemeinsame australisch-japanische Erklärung zur Rohstoffkooperation diese Richtung erneut.
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Starkes Quartal, laufender Umbau
Operativ läuft es rund. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres erzielte Lynas einen Umsatz von 265 Millionen australischen Dollar — mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum. Stärkere Preise und hohe Nachfrage trieben das Wachstum. Außerdem startete das Unternehmen 2025 die Produktion schwerer Seltener Erden. Das ist ein wichtiger Schritt, weil dieser Bereich bislang fast vollständig von China dominiert wird.
Intern steht ein Führungswechsel an. Die angekündigte CEO-Nachfolge soll in den kommenden Monaten abgeschlossen werden.
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Kurs knapp unter Jahreshoch
Die Aktie notiert bei 11,90 Euro und damit nur knapp über dem 50-Tage-Durchschnitt von 11,87 Euro. Seit Jahresbeginn hat das Papier rund 66 Prozent zugelegt. Vom 52-Wochen-Hoch bei 13,28 Euro trennen den Kurs noch etwa zehn Prozent.
Der RSI liegt bei knapp 70 — ein Niveau, das technisch als überkauft gilt. Bei einer annualisierten Volatilität von über 46 Prozent können Schwankungen schnell größer ausfallen als erwartet. Der nächste konkrete Kurstreiber dürfte der Jahresabschluss sein, der nach dem starken dritten Quartal mit Spannung erwartet wird.
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