Lynas Rare Earths hat die Produktion von Samariumoxid in seiner malaysischen Anlage aufgenommen — und das früher als geplant. Ursprünglich war der Start für April 2026 vorgesehen. Das Unternehmen festigt damit seine Stellung als einziger kommerzieller Produzent separierter schwerer Seltener Erden außerhalb Chinas.
Dritter schwerer Seltener-Erden-Rohstoff in Produktion
Samariumoxid ist das dritte schwere Seltene-Erden-Produkt im Portfolio — nach Dysprosium und Terbium, deren Trennung im Sommer 2025 anlief. Die Erweiterung der malaysischen Anlage kostete rund 180 Millionen australische Dollar und ermöglicht nun die Verarbeitung von bis zu 5.000 Tonnen schwerer Seltener Erden pro Jahr.
Das produzierte Samariumoxid erfüllt laut Unternehmensangaben die hohen Reinheitsanforderungen für Hochleistungsmagnete. Samarium-Kobalt-Magnete sind besonders gefragt in der Luft- und Raumfahrt, der Medizintechnik und der Verteidigungsindustrie — vor allem wegen ihrer Stabilität bei hohen Temperaturen.
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Pentagon-Vertrag mit Preisabsicherung
Zeitlich eng verknüpft mit dem Produktionsstart ist ein verbindlicher Liefervertrag mit der US-Regierung. Das Pentagon stellt über vier Jahre rund 96 Millionen US-Dollar für den Kauf von Lynas-Produkten bereit. Besonders relevant: Der Vertrag sichert einen Mindestpreis von 110 US-Dollar pro Kilogramm für Neodym-Praseodym-Oxid (NdPr) — ein Mechanismus, der die bekannte Preisvolatilität am Seltene-Erden-Markt abfedern soll.
Parallel dazu wurde die Partnerschaft mit japanischen Abnehmern (JARE) bis 2038 verlängert. Diese verpflichtet sich, mindestens 50 Prozent der schweren Seltenen Erden von Lynas abzunehmen.
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Expansionsplan bis 2028 und darüber hinaus
Im Rahmen der Wachstumsstrategie „Towards 2030″ plant Lynas, die Trennkapazitäten schrittweise auszubauen. Für 2028 sind Gadolinium, Yttrium und Lutetium als nächste Produktionsziele vorgesehen. Weitere Elemente wie Europium, Holmium und Ytterbium sollen folgen — allerdings nur dann, wenn entsprechende Abnahmeverträge die zusätzlichen Investitionen rechtfertigen.
Die Aktie hat seit Jahresbeginn rund 60 Prozent zugelegt, gestützt auch durch die im März 2026 erteilte zehnjährige Verlängerung der Betriebsgenehmigung in Malaysia. Damit sind die langjährigen regulatorischen Unsicherheiten rund um die Abfallentsorgung am Standort Kuantan vorerst ausgeräumt. Lynas kommt aktuell auf eine Marktkapitalisierung von rund 19 Milliarden australischen Dollar.
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