Lynas Rare Earths hat gleich zwei strategisch wichtige Weichen gestellt: ein erweitertes Lieferabkommen mit Japan bis 2038 und die Erneuerung der Betriebslizenz für die Verarbeitungsanlage in Malaysia. Für einen der wenigen großen Seltenerden-Produzenten außerhalb Chinas sind das solide Fundamente — gerade in einem Markt, der zunehmend geopolitisch aufgeladen ist.
Das Japan-Abkommen im Detail
Das aktualisierte Abkommen mit JARE — einem Joint Venture aus japanischer Regierung und Industriepartnern — verpflichtet den Käufer zur Abnahme von mindestens 5.000 Tonnen Neodym-Praseodym-Oxid (NdPr) pro Jahr zu einem Mindestpreis von 110 US-Dollar je Kilogramm. NdPr ist ein Schlüsselrohstoff für Hochleistungsmagnete, die in Elektrofahrzeugen und Windkraftanlagen zum Einsatz kommen.
Zusätzlich sichert sich Japan mindestens 50 Prozent der schweren Seltenerden-Produktion von Lynas — mit der Option auf bis zu 75 Prozent. Darunter fallen Dysprosium und Terbium, die für Magnete in Hochtemperaturanwendungen unverzichtbar sind. Eine Gewinnbeteiligungsklausel greift bei NdPr-Preisen über 150 US-Dollar je Kilogramm, gedeckelt auf 10 Millionen US-Dollar jährlich. Das Konstrukt schützt Lynas vor starken Preisrückgängen, lässt aber Spielraum für Aufwärtspotenzial.
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Lizenz und Produktionsausbau
Die malaysische Verarbeitungsanlage erhielt Anfang März eine neue zehnjährige Betriebslizenz. Das schafft regulatorische Planungssicherheit für eine der wenigen Großanlagen dieser Art außerhalb Chinas — ein Standortvorteil, den Lynas aktiv nutzt.
Im Rahmen der Wachstumsstrategie „Towards 2030″ hat das Unternehmen 2025 die Produktion von getrenntem Terbium und Dysprosium aufgenommen. Ab April 2026 soll Samarium folgen, bis 2028 sind Gadolinium, Yttrium und Lutetium geplant. Im Oktober 2025 wurde zudem der Bau einer erweiterten Schwer-Seltenerden-Trennanlage in Malaysia angekündigt.
Die Aktie hat in den vergangenen zwölf Monaten knapp 200 Prozent zugelegt und notiert aktuell deutlich über ihrem 200-Tage-Durchschnitt. Das neue Vertragswerk dürfte die Erwartungen an stabile Erlöse in den kommenden Jahren untermauern.
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