China drosselt die Exporte von Seltenen Erden drastisch. Genau in diese Lücke stößt Lynas Rare Earths. Der australische Konzern sichert sich lukrative Regierungsaufträge und meldet parallel dazu einen massiven Umsatzsprung. An der Börse honoriert das der Markt mit einem Kursplus von über 150 Prozent auf Jahressicht.
Pentagon-Auftrag und Umsatzsprung
Das jüngste Quartal markiert einen Wendepunkt. Lynas steigerte den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 115 Prozent auf 265 Millionen Australische Dollar. Ein sattes Finanzpolster von gut einer Milliarde Dollar sichert die weitere Expansion ab.
Parallel dazu bindet das Management wichtige Großkunden langfristig. Das US-Verteidigungsministerium bestellt für 96 Millionen US-Dollar Seltene Erden. Ein aktualisierter Langzeitvertrag mit japanischen Partnern garantiert obendrein feste Abnahmemengen. Eine Preisuntergrenze von 110 US-Dollar je Kilogramm schützt Lynas dabei vor Marktschwankungen.
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Monopol-Brecher bei schweren Seltenen Erden
Operativ baut der Konzern seine Stellung als einzige voll integrierte Lieferkette außerhalb Chinas aus. Im malaysischen Werk startete die Produktion von Samariumoxid früher als geplant. Damit ist Lynas der weltweit einzige kommerzielle Anbieter von separierten schweren Seltenen Erden abseits des chinesischen Marktes.
Dieser strategische Vorteil spiegelt sich im Aktienkurs wider. Das Papier notiert aktuell bei 12,50 Euro und kratzt damit am 52-Wochen-Hoch. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von rund 74 Prozent auf der Kurstafel.
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Die geopolitische Lage treibt diese Entwicklung an. Peking kontrolliert historisch bis zu 90 Prozent der weltweiten Verarbeitungskapazitäten. Die Folge: Zuletzt drosselte China die Exporte von Magneten nach Japan spürbar. Die Ausfuhren von Zwischenprodukten wie Oxiden brachen im März sogar um fast 90 Prozent ein.
Milliardenschwerer Wettbewerb
Der westliche Markt bleibt indes nicht untätig. Konkurrent USA Rare Earth kauft für 2,8 Milliarden US-Dollar die brasilianische Serra Verde Gruppe. Der Deal beinhaltet staatlich gestützte Abnahmeverträge und zeigt den enormen politischen Willen, alternative Lieferketten aufzubauen.
Lynas geht mit einem klaren Vorsprung in diese neue Marktphase. Die etablierte Infrastruktur und die preisgesicherten Regierungsaufträge stabilisieren die mittelfristigen Einnahmen. Hält das Unternehmen das hohe Produktionstempo bei den schweren Seltenen Erden aufrecht, festigt es seine Rolle als unverzichtbarer Baustein der westlichen Industrie.
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