Seltene Erden sind unverzichtbare Komponenten für Hochtechnologie und die globale Energiewende – und Lynas Rare Earths profitiert massiv von diesem Trend. Der Konzern meldete für das erste Halbjahr den höchsten Gewinn seit drei Jahren, getrieben von einer Kombination aus gestiegenen Preisen und hoher Nachfrage. Doch der Blick in die Bilanz offenbart nicht nur Glanz: Betriebsstörungen in Australien ließen die Kosten spürbar steigen und drückten auf die Marge.
Starke Erholung bei Umsatz und Ertrag
Die Finanzergebnisse für die sechs Monate bis Ende Dezember 2025 markieren eine deutliche Trendwende. Der Nettogewinn nach Steuern sprang auf 80,2 Millionen AUD, ein massiver Anstieg verglichen mit den lediglich 5,9 Millionen AUD im Vorjahreszeitraum. Auch der Umsatz legte kräftig zu und kletterte um gut 63 Prozent auf 413,7 Millionen AUD.
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Treibende Kräfte hinter dieser Entwicklung waren höhere Verkaufsmengen sowie ein verbessertes Preisumfeld für kritische Mineralien. Der durchschnittliche Verkaufspreis für die Produkte von Lynas stieg in diesem Zeitraum auf 68,4 USD pro Kilogramm. Diese fundamentale Verbesserung spiegelt sich auch im Kurs wider: Seit Jahresanfang verzeichnet das Papier ein Plus von über 41 Prozent.
Operative Hürden belasten
Trotz der erfreulichen Ertragsseite kämpfte das Unternehmen mit operativen Widerständen. Stromausfälle im Werk in Kalgoorlie (Westaustralien) behinderten die Produktion und trieben die Umsatzkosten um 32 Prozent in die Höhe. Diese Belastungen führten dazu, dass der Gewinn – trotz der Vervielfachung gegenüber dem Vorjahr – hinter einigen optimistischen Markterwartungen zurückblieb.
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Fokus auf Wachstum statt Dividende
Anleger gehen bei der Dividende vorerst leer aus. Das Management entschied sich bewusst gegen eine Ausschüttung, um das Kapital in die Expansionsstrategie „Towards 2030“ zu reinvestieren. Die Bilanz präsentiert sich derweil robust: Dank einer erfolgreichen Kapitalerhöhung stiegen die Barmittel auf über 1,03 Milliarden AUD an.
Als größter Produzent von getrennten Seltenen Erden außerhalb Chinas nimmt Lynas eine strategische Schlüsselposition ein. Für die kommenden Monate liegt der Fokus des Managements nun darauf, die Produktionsstabilität in Kalgoorlie zu sichern, während die gut gefüllte Kasse den weiteren Kapazitätsausbau finanziert.
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