Nach einer rasanten Kursrallye und einem frischen Jahreshoch legt Lynas Rare Earths eine Verschnaufpause ein. Gewinnmitnahmen drückten den Kurs zuletzt, während das Unternehmen operativ den nächsten großen Schritt vorbereitet. Am Dienstag müssen die Australier beweisen, ob das fundamentale Geschäft mit den Vorschusslorbeeren der Börse Schritt hält.
Die abgelaufene Handelswoche glich einer Achterbahnfahrt. Am Dienstag markierte das Papier noch ein neues 52-Wochen-Hoch bei 13,28 Euro. Kurz darauf setzten massive Gewinnmitnahmen ein. Auf Wochensicht verlor der Titel 4,55 Prozent und ging am Freitag bei 12,60 Euro aus dem Handel.
Langfristig bleibt der Trend aufwärtsgerichtet. Seit Jahresbeginn verbucht das Papier einen Wertzuwachs von rund 75 Prozent. Kurzfristig signalisiert der Relative-Stärke-Index mit einem Wert von 26 jedoch eine überverkaufte Situation. Der Abstand zur viel beachteten 200-Tage-Linie bietet mit 41 Prozent einen massiven Puffer nach unten.
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Schwere Seltene Erden im Zeitplan
Operativ treibt das Management den Ausbau margenstarker schwerer Seltener Erden voran. Die 180 Millionen australische Dollar teure Separationsanlage in Malaysia hat eine kritische Produktionsphase erreicht. Die Herstellung von Samariumoxid startete sogar vor dem ursprünglichen Zeitplan.
Parallel dazu läuft die Produktion von Dysprosium und Terbium weiter. Lynas will sich bis Ende kommenden Jahres als primärer integrierter Produzent außerhalb Chinas etablieren. Das Detail-Engineering für die vollständige Trennung schwerer Seltener Erden läuft auf Hochtouren.
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Stromprobleme bremsen Kalgoorlie
Reibungslos verläuft die Expansion allerdings nicht. Die 800 Millionen Dollar teure Verarbeitungsanlage im westaustralischen Kalgoorlie kämpft mit lokalen Infrastrukturproblemen. Wiederholte Stromausfälle bei einem beauftragten Anbieter für erneuerbare Energien stören den Hochlauf der Produktion. Das Unternehmen prüft nun netzunabhängige Energielösungen, um die langfristige Stabilität des Standorts abzusichern.
Am 21. April legt Lynas die Zahlen für das abgelaufene März-Quartal vor. Investoren achten dabei besonders auf zwei operative Kennzahlen: die Produktionsvolumina der Mine in Mt Weld und den Fortschritt beim Übergang der Kalgoorlie-Anlage in den Dauerbetrieb. Ein begleitender Webcast am selben Tag dürfte konkrete Details zur Lösung der Energieprobleme liefern.
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