Seit drei Jahrzehnten kontrolliert China einen entscheidenden Flaschenhals der Weltwirtschaft. Jetzt durchbricht Lynas Rare Earths dieses Monopol. Das australische Unternehmen trennt in Malaysia erstmals schwere Seltene Erden. Ein geopolitischer Meilenstein.
Pentagon sichert Mindestpreise zu
Die Anlage in Kuantan verarbeitet ab sofort Erz aus Westaustralien. Lynas produziert dort nun Terbium- und Dysprosiumoxide. Parallel dazu erreichte der Konzern die kommerzielle Produktion von Samariumoxid. Letzteres ist unverzichtbar für Hochleistungsmagnete und moderne Waffensysteme.
Der Aufbau dieser Lieferkette kostet viel Geld. Das US-Verteidigungsministerium unterstützt die neuen Verarbeitungskapazitäten mit 96 Millionen US-Dollar. Um den Markt abzusichern, garantiert Washington einen Mindestpreis. Die USA zahlen künftig mindestens 110 Dollar pro Kilogramm.
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Diese Preisgarantie schützt den Produzenten vor starken Schwankungen am Markt. Der Hintergrund ist politisch brisant. Bis zum Jahr 2027 müssen westliche Rüstungsfirmen chinesische Seltene Erden komplett aus ihren Lieferketten verbannen. Gestern unterzeichneten die EU und die USA einen entsprechenden Pakt.
Expansion trifft auf Hürden
Lynas treibt den Ausbau weiter voran. Für das Nolans-Projekt im australischen Northern Territory sicherte sich das Unternehmen eine Finanzierung über 230 Millionen Dollar. Währenddessen plant das Management eine zweite Anlage in Malaysia für 2028. Ein geplantes Werk in Texas wackelt hingegen. Hohe Kosten für die Abwasserbehandlung sorgen hier für Unsicherheit.
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Operativ läuft es für die Australier rund. Lynas verdoppelte den Umsatz im vergangenen Quartal. Eine Dividende schüttet der Konzern trotzdem nicht aus. An der Börse honorieren Investoren den strategischen Fortschritt. Die Aktie notiert aktuell bei 11,11 Euro und verbucht damit ein Jahresplus von rund 55 Prozent.
Auf Sicht von zwölf Monaten hat sich der Börsenwert sogar mehr als verdoppelt. Der Kurs verläuft mit über 20 Prozent Abstand komfortabel über der 200-Tage-Linie. Kurzfristig rückt nun das Werk in Texas in den Fokus. Das Management muss bald klären, ob sich die US-Expansion unter den aktuellen Umweltauflagen überhaupt rechnet.
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