Maire Tecnimont Aktie: Energiewende-Studie

Eine neue Studie der Fondazione MAIRE zeigt Indien als Vorreiter der Dekarbonisierung, während Länder wie Argentinien und Kasachstan hinterherhinken. Die Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte ist eine zentrale Herausforderung.

Maire Tecnimont. Aktie
Kurz & knapp:
  • Indien führt bei Bewusstsein und Engagement
  • Katar investiert stark, Argentinien bremst
  • Weltweiter Mangel an technischen Fachkräften
  • Vorteile der Wende überwiegen langfristig Kosten

Indien führt die Energiewende an, während andere Länder hinterherhinken – das zeigt eine neue Studie der Fondazione MAIRE, der Stiftung des italienischen Technologie- und Ingenieurkonzerns Maire Tecnimont. Die Untersuchung, die zusammen mit dem Marktforschungsunternehmen IPSOS durchgeführt wurde, liefert Einblicke in die weltweite Wahrnehmung der Dekarbonisierung.

Indien dominiert globales Bewusstsein

Die Studie „Klimaziele“ umfasst mittlerweile mehr als 2.300 Interviews aus 14 Ländern auf vier Kontinenten. Mit der Neuaufnahme von Katar und Argentinien erweitert sich das Panel um zwei kontrastierende Märkte. Das Ergebnis: 63 Prozent der Befragten in Indien geben an, sehr gut über die Energiewende informiert zu sein – der höchste Wert weltweit. Gleichzeitig sehen 71 Prozent der Inder ihr Land als vorrangig engagiert bei der Umsetzung von Dekarbonisierungsstrategien.

Am anderen Ende des Spektrums liegt Kasachstan, wo nur 29 Prozent mit dem Konzept vertraut sind. Argentinien folgt mit 36 Prozent und zeigt damit erhebliche Defizite in der öffentlichen Wahrnehmung. Für nur 34 Prozent der Argentinier ist die Energiewende eine nationale Priorität – der niedrigste Wert im gesamten Panel.

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Katar investiert massiv, Argentinien bremst

Die neu hinzugefügten Länder zeigen unterschiedliche Entwicklungen. Katar verzeichnet ein hohes Bewusstsein von 95 Prozent, wobei 67 Prozent die Energiewende als Priorität betrachten. Das Land investiert gezielt in erneuerbare Energien und Klimatechnologie, während Universitäten und Regierung aktiv an der Vorbereitung der Arbeitskräfte arbeiten. Allerdings wächst die Sorge über Arbeitsplatzverluste in traditionellen Sektoren.

Argentinien kämpft hingegen mit einer erheblichen Kluft zwischen allgemeinem Bewusstsein und konkretem Handeln. Zwar kennen 97 Prozent den Begriff Energiewende, doch die meisten Initiativen gehen von privaten oder ausländischen Unternehmen aus. 41 Prozent der Argentinier fühlen sich unvorbereitet und sehen Bedarf für bessere Ausbildung. Wirtschaftliche Zwänge und begrenzte Investitionen in die Entwicklung von Arbeitskräften bremsen den Fortschritt erheblich.

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Qualifikationslücke als zentrale Herausforderung

Die Studie identifiziert einen weltweiten Bedarf an technischen und sozialen Kompetenzen. Problemlösung, kritisches Denken und Kreativität sind gefragte Soft Skills, während technisches Fachwissen über erneuerbare Energien, Umweltverträglichkeitsanalysen und alternative Materialien zu den wichtigsten Hard Skills zählen. Kasachstan meldet einen gravierenden Mangel an qualifizierten Fachkräften, während China und Indien die Verfügbarkeit von Spezialisten als angemessen bewerten.

Fabrizio Di Amato, Vorsitzender von Maire Tecnimont und Fondazione MAIRE, betont: „Die Energiewende ist unumkehrbar. Schwellenländer erkennen die Notwendigkeit, die Verfügbarkeit von Fachkräften für die Energiewende zu erhöhen – hier sehen wir die größere Dynamik, die die Geowirtschaft weltweit umgestaltet.“ Für 13 von 14 Ländern werden die Vorteile kurzfristig die Kosten überwiegen, langfristig gilt dies für alle Panel-Länder.

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