Marshalls hat am Montag die Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt – und lieferte genau das, was die Analysten erwartet hatten. Der bereinigte Gewinn vor Steuern belief sich auf 43,6 Millionen Pfund und traf damit punktgenau die Konsensschätzung. Der Umsatz erreichte 632 Millionen Pfund, was einem Wachstum von 2 Prozent entspricht.
Bemerkenswert ist die unterschiedliche Performance der einzelnen Sparten. Während Building Products und Roofing Products jeweils um 4 Prozent zulegten, verzeichnete Landscaping Products – die größte Division des Konzerns – einen Rückgang von 1 Prozent auf 266 Millionen Pfund. Hier zeigt sich das schwierige Marktumfeld besonders deutlich.
Ein Lichtblick war das Solargeschäft Viridian Solar, das mit einem Wachstum von rund 32 Prozent glänzte. Diese Dynamik konnte allerdings die Schwäche im Marley-Geschäft nur teilweise kompensieren. Im zweiten Halbjahr verlangsamte sich das Wachstum spürbar, da die Effekte der Part-L-Energieeffizienzvorschriften nachließen.
Kostensenkungen zeigen erste Wirkung
Marshalls hat 2025 konsequent an der Optimierung seines Netzwerks gearbeitet. Die Umstrukturierung in der Landscaping-Sparte, einschließlich Änderungen bei der Steinverarbeitung, wurde in der zweiten Jahreshälfte abgeschlossen. Das Unternehmen rechnet mit jährlichen Kosteneinsparungen von rund 11 Millionen Pfund – etwa 3 Millionen davon wurden bereits 2025 realisiert.
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Die Nettoverschuldung ging auf 138 Millionen Pfund zurück, gegenüber 134 Millionen Pfund im Vorjahr. Mit 125 Millionen Pfund Spielraum unter der kürzlich refinanzierten Kreditlinie steht der Konzern solide da.
Ausblick bleibt verhalten
CEO Simon Bourne sprach von einer „widerstandsfähigen Leistung“ angesichts des herausfordernden Marktumfelds. Doch die Wortwahl verrät auch die Vorsicht: Für 2026 rechnet Marshalls nicht mit einer spürbaren Verbesserung der Marktaktivität. Die anhaltende Unsicherheit – verstärkt durch die Nachwirkungen der Budget-Diskussionen – belastet weiterhin.
Die vollständigen Jahreszahlen wird Marshalls am 16. März 2026 präsentieren. Dann wird sich zeigen, ob die eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen ausreichen, um die schwachen Endmärkte zu kompensieren.
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