Die Aktie von Mercedes-Benz legte am Donnerstagmorgen kräftig zu und gewann auf der Handelsplattform Tradegate bis zu 3,2 Prozent. Auslöser der Erholung: US-Präsident Donald Trump nahm überraschend seine Drohung mit Strafzöllen ab dem 1. Februar gegen acht europäische Staaten zurück und entschärfte den Konflikt um Grönland. Die Zollangst hatte den Auto-Branchenindex zuvor auf ein Tief seit Mitte Oktober gedrückt.
Erleichterung am Automarkt
Trump vollzog eine bemerkenswerte Wende. Zunächst schloss er Gewalt bei seinem Werben um Grönland aus, anschließend verkündete er nach einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte, dass ein Rahmen für eine zukünftige Vereinbarung entstanden sei. Marktbeobachter sprechen vom „Taco-Trade“ – Anleger setzen darauf, dass Trump mit harter Kante in Verhandlungen geht, seine Position dann aber aufweicht.
Die Erleichterung erfasste den gesamten Autosektor. Neben Mercedes-Benz sprangen auch die Papiere von BMW und Porsche deutlich an. Besonders stark entwickelte sich Volkswagen mit einem Plus von 4,5 Prozent, unterstützt durch überraschend positive Cashflow-Zahlen.
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Tochter Fuso mit neuem Joint Venture
Parallel verkündete die Mercedes-Tochter Mitsubishi Fuso Truck & Bus die Gründung eines Elektrobus-Herstellers gemeinsam mit der Foxconn Technology Group. Das neue Unternehmen soll in der zweiten Jahreshälfte 2025 mit Sitz in Kawasaki, Japan, an den Start gehen. Die Partnerschaft vereint Fusos Expertise bei Design, Entwicklung und Herstellung von Bussen mit Foxconns emissionsfreier Fahrzeugtechnologie und globalem Netzwerk. Die Leitung übernimmt Fuso-Bus-Chef Katsuto Kora.
Zudem testet Mercedes-Benz Trucks das Megawatt Charging System (MCS) für seinen E-Lkw eActros 600. Zwei mit Entwicklungsingenieuren besetzte Test-Fahrzeuge absolvieren eine rund 2.400 Kilometer lange Langstreckenfahrt von Deutschland nach Schweden, um die Implementierung der neuen Ladetechnologie voranzutreiben.
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