Der deutsche Automarkt zeigt sich zum Jahresende 2025 robust – doch ausgerechnet Mercedes-Benz bleibt außen vor. Während Wettbewerber BMW und Audi im Dezember zweistellig zulegen, muss der Stuttgarter Konzern einen erneuten Dämpfer hinnehmen. Die Neuzulassungen sanken im letzten Monat des Jahres um 4,0 Prozent auf 20.265 Fahrzeuge. Ein beunruhigendes Signal in einem Markt, der insgesamt um 9,7 Prozent wuchs.
BMW und Audi ziehen davon
Die Konkurrenz feiert derweil Erfolge: BMW steigerte seine Verkäufe im Dezember um satte 11,9 Prozent auf 24.176 Einheiten. Noch beeindruckender präsentierte sich Audi mit einem Plus von 33,4 Prozent auf 21.694 Fahrzeuge. Beide Premiumhersteller liegen damit nicht nur deutlich vor Mercedes, sondern demonstrieren eindrucksvoll, dass die Nachfrage nach deutschen Premiummarken durchaus vorhanden ist – nur eben nicht für den Stern.
Der Gesamtmarkt entwickelte sich zum Jahresausklang positiv: 2,9 Millionen Neuzulassungen bedeuten ein Plus von 1,4 Prozent gegenüber 2024. Besonders Elektroautos legten zu – ihre Zahl schnellte um 45 Prozent auf über 545.000 Einheiten hoch. Ihr Marktanteil kletterte auf 19 Prozent.
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Software-Offensive mit Mercedes an Bord
Immerhin in Sachen Zukunftstechnologie mischt Mercedes vorn mit. Am 6. Januar 2026 stellten QNX und Vector auf der CES in Las Vegas ihre neue Plattform „Alloy Kore“ vor – eine Grundlagen-Software für Software-definierte Fahrzeuge. Mercedes-Benz gehört zu den ersten Herstellern, die diese Technologie in ihre kommenden Fahrzeuggenerationen integrieren wollen.
Die Plattform soll die komplexe Integration von Software-Komponenten drastisch vereinfachen und Autobauern ermöglichen, sich auf echte Innovationen statt auf Infrastruktur zu konzentrieren. Mit Sicherheitszertifizierungen bis ISO 26262 ASIL D und Cybersecurity-Standards nach ISO/SAE 21434 setzt Alloy Kore neue Maßstäbe. Die zertifizierte Version soll Ende 2026 verfügbar sein.
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Produktionszahlen geben wenig Hoffnung
Doch kann Software-Expertise die Absatzprobleme kompensieren? Die deutsche Pkw-Produktion stieg im Dezember zwar um 17 Prozent auf 263.500 Einheiten – allerdings von einem historisch schwachen Vorjahresmonat aus. Im Gesamtjahr 2025 lag sie mit 4,15 Millionen Fahrzeugen nur 2 Prozent über 2024 und damit noch immer 11 Prozent unter dem Vor-Corona-Niveau von 2019.
Der VDA rechnet für 2026 mit einem weiteren Rückgang der Inlandsproduktion um 1 Prozent. Bei den Neuzulassungen wird nur ein mageres Plus von knapp 2 Prozent auf 2,90 Millionen erwartet – kaum Grund zur Euphorie. Die gesamtwirtschaftliche Schwäche Deutschlands bremst die Erholung aus.
Für Mercedes bedeutet das: Während die technologische Weichenstellung mit Alloy Kore richtig sein mag, muss der Konzern dringend im Hier und Jetzt punkten. Die aktuellen Absatzzahlen zeigen, dass Kunden derzeit lieber zu BMW oder Audi greifen. Ein Trend, den Stuttgart schnell durchbrechen muss.
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