Donald Trump holt erneut zum Schlag aus – und diesmal trifft es die deutsche Autoindustrie mit voller Wucht. Der US-Präsident hat neue Strafzölle gegen Deutschland angekündigt: 10 Prozent ab dem 1. Februar, 25 Prozent ab dem 1. Juni. Die Begründung? Die Zölle bleiben bestehen, bis eine Einigung über den „vollständigen Kauf Grönlands“ erzielt wird. Für Mercedes-Benz bedeutet das: massive Belastungen in einem ohnehin schwierigen Marktumfeld.
Enorme Kosten drohen
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) warnt vor „enormen Kosten“ für die deutsche und europäische Industrie. VDA-Präsidentin Hildegard Müller fordert eine „kluge, strategische Reaktion“ aus Brüssel und warnt vor Schnellschüssen: „Eine Eskalation produziert nur Verlierer.“ Doch genau diese Eskalation scheint unvermeidbar – die Rufe nach EU-Gegenzöllen werden lauter.
Für Mercedes-Benz ist die Situation besonders heikel. Der Stuttgarter Konzern konnte seinen CO2-Ausstoß 2025 nur um magere 2,6 Prozent auf 118,6 Gramm pro Kilometer senken – der schwächste Wert unter den großen deutschen Herstellern. Während VW mit 14,5 Prozent und BMW mit 11,3 Prozent deutlich stärker reduzierten, hinkt Mercedes hinterher. Der Grund liegt auf der Hand: Der Elektroauto-Anteil bei Mercedes stagniert praktisch.
Doppelter Druck für die Schwaben
Was bedeutet das konkret? Mercedes kämpft an zwei Fronten gleichzeitig. Auf der einen Seite drohen massive Zusatzkosten durch Trumps Zollpolitik – gerade der wichtige US-Markt wird erheblich teurer. Auf der anderen Seite verschärft sich der Wettbewerb bei der CO2-Reduktion. Die VW-Töchter Skoda, Audi und Seat erreichten Rückgänge von bis zu 18,7 Prozent. Mercedes liegt mit seinem Wert von 118,6 Gramm pro Kilometer deutlich über dem Marktschnitt von 105,8 Gramm.
Die Kombination aus politischen Risiken und operativen Herausforderungen verschärft den Druck auf die Aktie erheblich. Kursturbulenzen sind nicht auszuschließen – zumal das Thema Handelskrieg und Gegenzölle die Märkte monatelang in Atem halten könnte. Die Erinnerungen an das Frühjahr 2025 sind noch frisch, als ähnliche Zolldrohungen für massive Verwerfungen sorgten.
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