Die Ray-Ban Display Brille wird nicht wie geplant nach Europa kommen. Meta hat die für Anfang 2025 vorgesehene Markteinführung in Kanada, Frankreich, Großbritannien und Italien auf unbestimmte Zeit verschoben. Der Grund: Die Nachfrage in den USA übersteigt alle Erwartungen so deutlich, dass die Wartelisten mittlerweile bis weit ins Jahr 2026 reichen.
Überraschender Erfolg oder Produktionsproblem?
Seit dem US-Launch im vergangenen Herbst entwickelte sich die gemeinsam mit Essilorluxottica produzierte Smart-Brille zum unerwarteten Verkaufsschlager. Meta-Kommunikationsmanagerin Lisa Brown Jaloza spricht von „überwältigendem Interesse“ und „beispielloser Nachfrage“. Die begrenzten Lagerbestände zwingen den Konzern nun, sich vollständig auf die Abarbeitung amerikanischer Bestellungen zu konzentrieren.
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Das Display-Modell unterscheidet sich fundamental von früheren Smart-Brillen: Ein kleines Display im Augenwinkel des Trägers ermöglicht die Nutzung von KI-Funktionen, während die Kamera Video-Streaming und Fotografie erlaubt. Die Anbindung an KI-Assistenten über das Smartphone macht das Gerät zur ernsthaften Konkurrenz im wachsenden Wearables-Markt.
Dunkle Wolken über dem Kurs
Doch während CEO Mark Zuckerberg beim jüngsten Investor-Update die Führungsposition bei KI-Brillen betonte, belasten andere Entwicklungen den Aktienkurs seit Monaten. Reuters-Recherchen werfen dem Konzern vor, systematisch betrügerische Werbeanzeigen auf Facebook und Instagram zugelassen zu haben. Die sogenannten Scam-Ads locken Nutzer mit gefälschten Prominenten-Geschichten oder angeblichen Aktientipps auf Betrugsseiten.
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Die Nachrichtenagentur will interne Dokumente gefunden haben, die belegen: Meta erschwerte Regulierungsbehörden bewusst die Aufklärungsarbeit und sicherte sich durch das Zulassen der Scam-Ads zusätzliche Werbeumsätze. Der Konzern dementiert zwar, aber der Kursverlauf spiegelt das Misstrauen der Anleger wider.
Neue Wege im Automotive-Bereich
Parallel präsentierte Meta auf der CES 2026 eine Kooperation mit Garmin. Das gemeinsame Proof-of-Concept verbindet Metas Neural Band mit Garmins Unified Cabin System. Passagiere können damit durch Gesten mit Daumen, Zeige- und Mittelfinger – erfasst über EMG-Technologie am Armband – Fahrzeug-Infotainment steuern. Ob diese Innovation dem angeschlagenen Image hilft, bleibt abzuwarten.
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