Meta Aktie: KI-Fantasie trifft auf China-Ärger

Trotz starker Fundamentaldaten und hoher KI-Investitionen wird die Meta-Aktie von geopolitischen Spannungen mit China und Unsicherheiten um die Ray-Ban-Smartbrille gebremst.

Meta Aktie
Kurz & knapp:
  • Analysten sehen hohes Aufwärtspotenzial von fast 30 Prozent
  • Massive Investitionen in KI durch Übernahme von Manus
  • Geopolitische Risiken mit China belasten das Sentiment
  • Umsatzwachstum von über 21 Prozent für 2025 erwartet

Während die Wall Street neue Höchststände markiert, tritt die Meta-Aktie auf der Stelle. Über zwölf Monate betrachtet bewegt sich der Kurs im US-Handel volatil seitwärts – trotz zwischenzeitlichem Allzeithoch vor einigen Monaten. Was bremst den Social-Media-Giganten aus?

Die Zahlen sprechen eigentlich eine andere Sprache: Mit einer Marktkapitalisierung von 1,64 Billionen Dollar und einer Bruttomarge von 82 Prozent gehört Meta zu den profitabelsten Tech-Konzernen überhaupt. Das Umsatzwachstum der vergangenen zwölf Monate erreichte 21,27 Prozent. Die Eigenkapitalrendite steht bei beeindruckenden 37,1 Prozent.

Analysten sehen massives Aufwärtspotenzial

Investmentbank Mizuho zeigt sich für 2026 optimistisch und hebt den Internet-Sektor hervor – mit künstlicher Intelligenz als dominierendem Megatrend. Auch andere Analysten bleiben bullish: Der durchschnittliche Kurszielpreis liegt bei 835 Dollar, was einem Aufwärtspotenzial von 29,5 Prozent entspricht. Jefferies setzt sogar ein Kursziel von 910 Dollar an.

Für 2025 erwarten Experten ein Umsatzwachstum von 21,4 Prozent. Das KGV von 26,8 erscheint angesichts dieser Dynamik moderat. Cantor Fitzgerald erhöhte das Kursziel jüngst auf 750 Dollar und verwies auf vielversprechende Projekte, die das Kerngeschäft mit Werbung beleben könnten.

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Manus-Übernahme für zwei Milliarden Dollar

Meta investiert weiter massiv in künstliche Intelligenz. Die Übernahme des KI-Agenten-Startups Manus für rund zwei Milliarden Dollar soll die Fähigkeiten des Konzerns ausbauen – besonders im Bereich kleiner und mittlerer Unternehmen. Rosenblatt bekräftigte nach dieser Meldung die Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 1.117 Dollar.

Parallel dazu führte Meta neue Funktionen für WhatsApp-Gruppenchats ein, darunter individualisierbare Mitglieder-Tags und Eventbenachrichtigungen. Die Plattform wird damit für Nutzer organisierter und attraktiver.

Wachsende Ausgaben für Rechenzentren

Die aggressiven Investitionen in Rechenzentren-Infrastruktur dürften 2026 weitergehen. Mizuho hält diese Strategie für vertretbar, solange die Renditen stimmen. Auch das traditionelle Cloud-Geschäft sollte im Jahresverlauf wieder an Fahrt gewinnen.

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Zu den wichtigsten Trends 2026 zählen laut der Investmentbank Produktänderungen und Werbemonetarisierung bei OpenAI, die Skalierung autonomer Fahrzeuge über Waymo hinaus sowie eine breitere Verteilung der KI-Inferenz-Ausgaben auf verschiedene Kundensegmente.

Was bremst den Kurs aktuell?

Trotz positiver Fundamentaldaten und optimistischer Analystenstimmen schwächelt die Aktie. Hinter den Kulissen brodelt es offenbar: Neue Meldungen über Spannungen mit China und einen Stopp bei der Ray-Ban-Smartbrille sorgen für Verunsicherung. Die Details bleiben zwar unklar, doch solche geopolitischen Risiken belasten das Sentiment.

Anleger stehen vor der Frage: Ist die aktuelle Schwäche eine Kaufgelegenheit oder ein Warnsignal? Bei einem KGV von 28,5 und einem Kurs nahe dem fairen Wert zeigt sich der Markt gespalten. Die kommenden Wochen dürften entscheidend sein.

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